Stolzes Meisterschiff ging an der Mur unter:
Sturm fügt Rapid bittere 3:1-Niederlage zu
- Löchrige Verteidigung und harmlose Sturmspitzen
- Trainer Peter Pacult: "Ich bin nicht enttäuscht"
·"Einziges Problem Chancenauswertung"
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zum Spiel Sturm - Rapid
·Halbes Dutzend für
mattes Mattersburg
Titelfavorit Salzburg zum Auftakt mit Kantersieg
·Acimovic-Elfer rettet
Veilchen einen Punkt
Kärnten im Horr-Stadion
lange Zeit in Führung
·Ried siegt souverän gegen blasse Altacher
Oberösterreicher starten mit 3:0-Sieg in die Saison
·Neuling Kapfenberg startet mit Niederlage
Rasswalder mit goldenem
Köpfchen für den LASK
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Spiele im Rückblick!
Bilder: Die Highlights der Bundesliga-Saison 08/09

Nimmt man das Auftaktspiel als Maßstab, scheint Rapids "Mission 33" eine schwer erfüllbare. Der regierende Meister und 32-fache Titelträger der Fußball-Bundesliga überraschte bei der 1:3-Niederlage gegen eine über weite Strecken entfesselte Elf von Sturm Graz mit zuletzt kaum geahnten Schwächen, welche die mitgereisten Fans ratlos aus der Grazer UPC-Arena schleichen ließen.
Während die Sturm-Anhänger schon während des vielversprechenden Auftakts in die neue Saison lautstark "Und ihr wollt der Meister sein?" skandierten und der gefeierte Coach Franco Foda auf die Euphoriebremse stieg, war bei Grün-Weiß Fehleranalyse angesagt. Eine trotz der EURO-Teilnehmer Patocka und Katzer löchrige Defensive, die mit den schnellen Gegenstößen der Grazer heillos überfordert war, ein wenig druckvolles Mittelfeld und ein harmloser Sturm entsprachen so gar nicht dem Rapid-Ideal der vergangenen Saison. Da passte es gut ins Bild, dass Payer-Ersatz Koch beim Führungstreffer der Grazer durch Sonnleitner (33.) im Tor ordentlich patzte.
"Ich bin nicht enttäuscht. Weil ich die Umstände kenne", meinte ein "nicht verärgerter" Trainer Peter Pacult nach der Partie und spielte damit wieder auf die seiner Meinung nach wegen der EURO schwierige Vorbereitung an. In der 2. Runde gegen Red Bull Salzburg dürfte sich Rapid auch wieder offensiver präsentieren als in Graz, wo mit Hoffer nur ein Stürmer an vorderster Front agierte. "Maierhofer war in der Vorbereitung nicht ganz fit", wiegelte Pacult Fragen nach der Aufstellung ab.
Nach dem Anschlusstor durch Dober (49.) wankte Sturm im Auftaktschlager nur kurz. Angeführt vom überragenden Muratovic kombinierten sich die Steirer oft mühelos durch die grün-weißen Reihen, allein Torschütze Stankovic (72.) hatte Chancen auf noch zumindest zwei weitere Treffer.
Bereits am Sonntag wollen die "Blackys" in Weißrussland gegen Soligorsk den Aufstieg in die 3. UI-Cup-Runde fixieren wollen. Nach dem 2:0 in Graz steht einem Erfolgslauf nichts im Weg.
(apa/red)
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