Glomser krönt sich zum Glockner-König:
33-Jähriger gewinnt am Berg vor Rohregger
- Somit dritter heimischer Glockner-König in Folge
- Salzburger stellte mit 47:18 Minuten Rekord auf
Die rot-weiß-roten Radprofis haben sich auf der dritten Etappe der 60. Österreich-Rundfahrt bärenstark präsentiert. Zwar ging der Tagessieg auf dem 183,7 Kilometer langen Teilstück von Kitzbühel nach Prägraten in Osttirol an den Ukrainer Ruslan Pidgornij. Gerrit Glomser holte sich jedoch den Titel des Glocknerkönigs, während Thomas Rohregger als Tagesdritter das Gelbe Trikot übernahm.
Pidgornij (LPR) rollte nach der anstrengenden Etappe mit fünf Bergwertungen rund fünf Sekunden vor dem Niederländer Robert Gesink (Rabobank) und Rohregger (Elk Haus) über die Ziellinie. Der 25-jährige Tiroler übernahm damit die Gesamtführung vom Dänen Chris Anker Sörensen (CSC) und hat nun sieben Sekunden Vorsprung auf Pidgornij und 25 Sekunden auf Sörensen.
Am Fuschertörl auf 2.429 m Höhe hatte jedoch ein anderer Österreicher seinen Auftritt: Der Salzburger Gerrit Glomser krönte sich mit neuer Rekordzeit im Sprint zum "Glocknerkönig". Der 33-Jährige setzte sich nach dem 13 Kilometer langen Anstieg bei der Bergwertung am Fuschertörl vor Rohregger durch. Glomser ist der dritte heimische Glocknerkönig in Folge.
Dritter heimischer Sieger
In den Vorjahren hatten Bernhard Kohl (2006) und Christian Pfannberger (2007) triumphiert. In 47:18 Minuten ab der Mautstelle Ferleiten stellte Glomser einen Auffahrts-Rekord auf, er blieb fünf Sekunden unter der Marke von Pfannberger aus dem Vorjahr.
Unterdessen wurde bekannt, dass die Österreich-Rundfahrt auch in den kommenden fünf Jahren in Kitzbühel Station machen wird. Bürgermeister Klaus Winkler, Tourismus-Chef Peter Marko sowie ÖRV-Präsident Otto Flum und Tour-Direktorin Ursula Riha unterzeichneten in der Gamsstadt einen langfristigen Vertrag. Dabei wurde zudem fixiert, dass das Ziel jeweils beim Alpenhaus auf dem Kitzbüheler Horn (1.670 m) liegen wird.
(apa/red)

