Erste Erfolge im Kampf gegen Waldbrände:
Kleinstadt Paradise vor Flammen gerettet
- 20.000 Feuerwehrleute kämpfen gegen 322 Feuer
- 324.000 Hektar Erde und 100 Häuser brannten nieder
·Tausende Kalifornier auf Flucht vor Bränden
Bushs Nationalgarde soll Feuerwehr unterstützen
·Verheerende Wald-
Brände in Kalifornien
BILDER von der Feuer-
Katastrophe in den USA

Im Kampf gegen die Busch-und Walbrände in Kalifornien haben die Löschkräfte Fortschritte verzeichnen können. Ein Feuer, das die 26.000-Einwohner-Stadt Paradise bedrohte, sei auch dank nachlassender Winde zum größten Teil eingedämmt worden, sagte ein Feuerwehrsprecher. Damit habe die Evakuierungsanweisung für die Stadt aufgehoben werden können. Die Menschen könnten zurückkehren.
Östlich von Paradise blieb die Anweisung allerdings noch in Kraft. Insgesamt wurden mehr als 10.000 Menschen aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. Direkt in den Flammen kam bisher ein Mensch ums Leben. Feuerwehrleute fanden die verkohlte Leiche in einem von mindestens 50 niedergebrannten Häusern in der Ortschaft Concow.
Insgesamt 300 Häuser waren zuletzt noch bedroht. 20.000 Feuerwehrleute kämpften am Wochenende noch gegen 322 Feuer. Auch Feuerwehrleute aus Kanada, Mexiko, Australien und Neuseeland waren im Einsatz.
Blitzschläge hatten eine ganze Reihe von Busch- und Waldbränden in dem US-Staat ausgelöst. Zeitweise zählte die Feuerwehr bis zu 1.781 Brände und 3.800 Häuser von den Flammen bedrohte Häuser. Rund 324.000 Hektar Erde und 100 Häuser brannten nieder. Gouverneur Arnold Schwarzenegger sandte 2.000 Nationalgardisten zur Unterstützung.
(apa/red)
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