Montag, 7. Juli 2008

Brände in Kalifornien wurden eingedämmt: Schon 2.000 Quadratmeter Wald vernichtet

  • Feuerwehr verzeichnet Fortschritte beim Löschen
  • 2.600 Häuser bei Santa Barbara blieben unversehrt

Der Großeinsatz von mehreren Tausend Feuerwehrleuten in Südkalifornien hat sich ausgezahlt: Das wütende Buschfeuer nahe der Ortschaft Goleta bei Santa Barbara konnte auf dünn besiedelte Gebiete zurückgedrängt werden. 2.600 Häuser in der Region waren vorsichtshalber geräumt worden, doch kein Gebäude fiel die Flammen zum Opfer. Die Feuerwehr gab aber noch keine Entwarnung.

Der Brand ist demnach erst zu 28 Prozent eingedämmt. Die Lage in den Feuerzonen bleibt auch weiterhin angespannt, denn Mitte der Woche werden eine Hitzewelle und heftige Winde erwartet.

Im weiter nördlichen gelegenen Big Sur machen tausende Helfer nach einem zweiwöchigen Löscheinsatz ebenfalls Fortschritte. Das hartnäckige Feuer in dem seit Tagen evakuierten Küstenort ist jetzt zu elf Prozent eingedämmt. Nach Angaben der Feuerwehr waren noch 1.800 Häuser bedroht, 22 sind bereits abgebrannt. Der gewöhnlich vielbefahrene Highway 1 entlang der nun rauchverhangenen, menschenleeren "Geisterküste" ist weiterhin auf einer Strecke von 60 Kilometern gesperrt.

In dem Westküstenstaat wurden noch 24 größere Wald- und Buschbrände gezählt. Seit den verhängnisvollen Blitzeinschlägen vor zwei Wochen, die über 1.700 Brände ausgelöst hatten, sind in Kalifornien mehr als 2.000 Quadratkilometer Wald und 34 Häuser vernichtet worden.

(apa/red)

7.7.2008 09:00