Grün ist auch politisch Farbe der Hoffnung:
news.at-User für grünen Koalitionspartner
- Schwarz-Grün kann ganz knapp vor Rot-Grün landen
- Fast niemand möchte Neuauflage von Rot-Schwarz

·Neuwahlen steht nun
nichts mehr im Weg
Alle 5 Parteien stimmen
im Nationalrat dafür
·Fischer mahnt 'Ende' mit Stil und Würde ein
VIDEO: Gusenbauer und Molterer in der Hofburg
·Neuwahl: Molterer ist
gegen Straches FPÖ
Optionen für ÖVP lauten
nur SPÖ und die Grünen
·Tirol: Dinkhauser wird bei Wahl antreten
Auch Gespräche über bundesweite Kandidatur
·"Glaube nicht, dass sich viel ändern wird"
REAKTIONEN der Bürger zu anstehenden Wahlen
·Kniefälle und ein Ende mit Schrecken
KOMMENTAR: Bilanz der Regierung Gusenbauer
·IHRE MEINUNG zur anstehenden Wahl!
Wen werden Sie am 28. September 2008 wählen?
Die news.at-Umfrage "Welche Regierung wünschen Sie sich?" hat ein interessantes Ergebnis zu Tage gebracht: Über 3.000 Stimmen haben sich mehrheitlich für eine grüne Beteiligung an der Regierung ausgesprochen. Die beiden Koalitionsmöglichkeiten ÖVP-Grüne und SPÖ-Grüne erhielten die meisten Stimmen.
Scheinbar ist es für die seit 22 Jahren im Nationalrat vertretenen Grünen an der Zeit, an die Machtpositionen des Landes zu wechseln. Zumindest wünschen sich dies etwa 40 Prozent aller Umfrageteilnehmer auf news.at. Jeweils 20 Prozent entfallen auf die Optionen Schwarz-Grün und Rot-Grün, wobei sich erstere Option hauchdünn auf Platz eins der Wunschkoalitionen setzte.
Auf dem dritten Platz der "Farbenspiele" landete die Alternative SPÖ-FPÖ, die rund 18 Prozent der User für die ideale Regierungskonstellation halten. Mit 14 Prozent erhält auch eine Koalition zwischen ÖVP und FPÖ noch immer einige Zustimmung. Neun Prozent könnten sich für eine SPÖ-geführte Minderheitsregierung erwärmen. Weit abgeschlagen die eher unwahrscheinlichen Konstellationen Schwarz-Blau-Orange, ÖVP-Minderheitsregierung und Rot-Blau-Orange.
Fast niemand möchte Fortsetzung von Rot-Schwarz
Der zweite, etwas weniger überraschende, Aspekt der Umfrage ist die geringe Zustimmung für eine Neuauflage der SPÖ-ÖVP-Koalition. Nur zirka zwei Prozent der Umfrageteilnehmer wünschen sich weiterhin die beiden Großparteien an den Schalthebeln der Macht. Doch vieles deutet zurzeit daraufhin, dass es auch nach der Wahl zu einer Regierungszusammenarbeit zwischen Rot und Schwarz kommen könnte. Werner Faymanns SPÖ-klubinterne Anweisung, keine Abstimmungen anderer Parteien zu unterstützen, die gegen das noch bestehende Regierungsabkommen verstoßen könnten, ist nur ein Indiz dafür, dass man es sich mit den Schwarzen nicht verscherzen möchte. Eine Entwicklung in Richtung Neuauflage einer großen Koalition werden wahrscheinlich nicht nur news.at-User mit großer Skepsis verfolgen.
(Jörg Tschürtz)
