"Vignettenstau" auf der A9 in Spielfeld:
1. Ferien-Stress mit slowenischen Pickerln
- Zu viele Autofahrer kaufen Pickerl erst an der Grenze
- So ergeben sich Rückstau und 30 Minuten Wartezeit
·Autobahnen spülen Geld in Asfinag-Kassa
Mauteinnahmen legten 2007 um 14 Prozent zu
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An der Grenze zu Slowenien ist es am ersten Ferienwochenende in der Steiermark auf der Pyhrn Autobahn (A9) vor dem Autobahngrenzübergang Spielfeld zu Verzögerungen gekommen. Diesmal war es nicht die Grenzkontrolle, die ja mit Ende 2007 weggefallen ist, sondern die Vignettenpflicht auf Sloweniens Autobahnen. Wie der ÖAMTC berichtete, kauften viele Autofahrer die Pickerl erst an der Grenze. Dadurch ergab sich in der Früh ein Rückstau von etwa drei Kilometern, mit einer halben Stunde Verzögerung musste gerechnet werden.
Die Informationen, wo die Vignette in Österreich erhältlich ist, waren offenbar nicht oder nur ungenügend an die Reisenden gelangt. Tatsächlich gab es die Plaketten auch nur an einigen Tankstellen und Raststationen an der Autobahn. Seitens der Asfinag wurde bestätigt, dass es an den Mautstellen an der A), Bosruck und Gleinalm, ausreichend Kontingente gebe.
Überhaupt keine Auswirkungen hatte die neue Vignettenpflicht in Slowenien an den Grenzübergägnen zu Kärnten: "Wir haben überhaupt keinen Stau", versicherte ein Sprecher der Landesverkehrsabteilung der Polizei. (APA/red)
