Dienstag, 1. Juli 2008

Stressfrei reisen mit news.at: Alle Infos über neue Mautregeln, Staus & Vignetten

  • Neue Vignette in Slowenien, Eco-Pass in Mailand
  • PLUS: Staufrei in den Urlaub mit Daniela Zeller

Urlaubszeit ist für viele Österreicher auch Reisezeit. Und nach wie vor ist das Auto das beliebteste Transportmittel für Fahrten in Europa. Zwei Millionen Österreicher werden in diesem Sommer wieder mit dem Auto auf Urlaub fahren, Staus sind daher vorprogrammiert. news.at sagt Ihnen wie Sie Staus vermeiden können, wo sich die Vignettenpflicht in Europa geändert hat und wie Sie entspannt an ihren Urlaubsort ankommen. Denn nur wer sich auskennt, kann sich eine Menge Stress ersparen.

Für unliebsame Nebenkosten bei der Fahrt in den Süden sorgen vor allem die Mautgebühren. Bewahren Sie den Durchblick im Mautchaos. ÖAMTC und news.at geben einen Überblick:

Vignettenpflicht:
In der Schweiz, Tschechien (nicht für Motorräder), Slowakei (nicht für Motorräder), Ungarn, Rumänien (nicht für Motorräder) und in Bulgarien muss neben Österreich eine Vignette für die Benutzung der Autobahn geklebt werden.

In Slowenien wurde die Vignette ab 1. Juli 2008 eingeführt. Erhältlich sind für dort allerdings nur Halb-Jahresvignette (35 Euro/Auto, 17,50 Euro/Motorrad), die derzeit über profisorische Verkaufsstellen an der Grenze verkauft werden. In Österreich ist die Vignette noch nicht erhältlich. Mautpreller drohen Strafen bis zu 800 Euro. Der Karawankentunnel ist gesondert zu bezahlen (6,50 Euro).

In Ungarn gibt es seit heuer eine elektronische Vignette. Acht geben müssen vor allem Fahrer von Gespannen und Wohnmobilen über 3,5 t in Ungarn, für diese Fahrzeuge gilt die elektronische Vignette bei 50 neuen Strecken.

Streckenbezogene Maut:
In vielen europäischen Ländern wird die Gebühr nach der Streckenlänge berechnet und an Mautstellen bezahlt. So zum Beispiel ist es in Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, Kroatien, Serbien, Mazedonien, Griechenland, Türkei, Polen und Norwegen. Wie die Maut in welchem Land bezahlt werden kann, gilt es im Vorhinein abzuklären (unter www.oeamtc.at/laenderinfo). In Italien werden beispielsweise neben der Barzahlung auch gängige Kreditkarten und teilweise die Maestro-Karte akzeptiert.

Sondermauten: Reisende müssen für ihr Urlaubsbudget in vielen Ländern Sondermauten mit einberechnen - teils zusätzlich zur Vignettenpflicht oder zur streckenbezogenen Maut. Gemeint sind unter anderem Gebühren für Tunneldurchfahrten, Brückenüberquerungen, Passstraßen oder City-Maut-Kosten.

Andere Länder, andere Sitten
In Portugal ist der Aufenthalt zwischen zwei Mautstationen auf zwölf Stunden begrenzt. Wird diese Zeitdauer z.B. aufgrund einer Übernachtung in einem Autobahnhotel überschritten, muss die doppelte Mautgebühr entrichtet werden.

Montenegro hat für alle Fahrzeuge mit ausländischem Kennzeichen eine Umweltsteuer eingeführt. Die Abgabe beträgt derzeit für Pkw 10,- Euro und ist ein Jahr lang gültig.

In Mailand/Italien gibt es einen nach der Schadstoffklasse des Fahrzeugs gestaffelten, sogenannten Eco-Pass.

In Litauen ist die Benützung des höherrangigen Straßennetzes (A1 bis A18) für alle Güterkraftfahrzeuge (auch unter 3,5 t) und Busse mit mehr als acht Passagiersitzen gebührenpflichtig. (red)

1.7.2008 14:46