Computer verbreiten sich in Österreich:
Schon drei von vier Haushalten haben PCs
- Nutzeranteil seit 2002 um 27 Prozentpunkte gestiegen
- Verwendung der Computer ist stark altersabhängig
·Firmen sehen kaum Nutzen von Web 2.0
Klassische Information für Kunden wichtiger
·Privates Surfen in der Arbeit keine Sünde
Vorgehen dagegen nicht
im Interesse der Firmen
·Zwei Drittel aller Österreicher online
Zuwächse bei Frauen und
Senioren besonders hoch

In drei von vier österreichischen Haushalten steht ein Computer. Noch vor sechs Jahren stand nur in jedem zweiten Haushalt ein PC oder ein Laptop. Wobei letzteres immer attraktiver wird. Waren 2002 erst zehn Prozent der Haushalte damit ausgestattet, verfügten 2008 bereits 42 Prozent über einen tragbaren Computer. Die größte Computerdichte insgesamt gibt es in Wien mit 80 Prozent.
Am Ende des Länder-Vergleichs liegt Kärnten, wo 72 Prozent der Haushalte einen "Blechtrottel" haben. In den vergangenen drei Monaten haben 76 Prozent der in einer Umfrage im Auftrag der Wirtschaftskammer befragten Personen einen Computer genutzt (4,7 Millionen). Von 2002 auf 2008 ist der Anteil der Computernutzer damit um 27 Prozentpunkte gestiegen.
Altersabhängigkeit
Der Anteil der Nutzer ist weiterhin stark altersabhängig: 95 Prozent der 16- bis 24-Jährigen, aber nur 30 Prozent der 65- bis 74-Jährigen haben einen Computer zu Hause stehen. Der geschlechtsspezifische Unterschied hat sich ebenfalls kaum geändert: 82 Prozent der Männer und 70 Prozent der Frauen verfügen über PC oder Laptop.
69 Prozent der befragten Haushalte haben einen Zugang zum Internet. Seit 2002 ist der Anteil von 34 auf 69 Prozent gestiegen. In Wien sind bereits 75 Prozent der Haushalte mit einem Internetzugang ausgestattet. Bis auf Kärnten liegen die Anteile aller Bundesländer über 65 Prozent. In dicht besiedelten Gebieten verfügen 72 Prozent der Haushalte über Internet, in schwach besiedelten Gegenden 66 Prozent.
Zu den wichtigsten Nutzungszwecken gehört die Informationsbeschaffung. 72 Prozent der Internetnutzer haben in den vergangenen drei Monaten Infos über Waren und Dienstleistungen gesucht. 46 Prozent haben sich über gesundheitsbezogene Themen informiert, Angebote für Reisen und Unterkünfte wurden von 45 Prozent der Befragten recherchiert.
(apa/red)
