Faymann will keine Preiserhöhung bei ÖBB:
Mobilität der Menschen wird eingeschränkt!
- ÖBB will eine Abgeltung ihrer gestiegenen Kosten
- Bund soll Betrag von '15 bis 30 Mio. Euro' übernehmen
·Huber: Chronologie seiner ÖBB-Amtszeit
Dreieinhalb Jahre stand er an Spitze der Bahn
·Klugar plant größere Änderungen bei ÖBB
Will Qualität steigern und Mitarbeiterabbau beenden
·ÖBB in neuem Glanz:
Mehr Züge & Strecken
NEWS: Bald ist alles neu bei den Bundesbahnen
Verkehrsminister Werner Faymann verspricht, eine von den ÖBB geplante Erhöhung der Ticketpreise im kommenden Jahr abzuwenden. "Das wäre ein katastrophales Signal: Alles wird teuerer und dann steigt auch noch die Bahn und irgendwann ist die Mobilität der Menschen eingeschränkt", sagte Faymann im ORF-Morgenjournal. Die ÖBB hatten angekündigt, im Rahmen der Preisverhandlungen für nächstes Jahr eine Abgeltung ihrer deutlich gestiegenen Kosten anzustreben.
Die vom Bund zu tragenden Kosten für den Verzicht auf die ÖBB-Preiserhöhung bezifferte Faymann auf "15 bis 30 Mio. Euro". Man wolle dafür im Ministerium "jeden Euro umdrehen". Allerdings sei man auch auch davon abhängig, inwieweit die acht Verkehrsverbünde bzw. die Länder bei der Sache mitzögen, sagte Faymann.
Laut ÖBB würde allein die Steigerung der Treibstoffkosten in den ersten vier Monaten 2008 eine Preiserhöhung von vier Prozent rechtfertigen. Längerfristig laufende Abmachungen mit den Verkehrsverbünden würden aber eine Überwälzung der Kosten vor dem Winterfahrplan verunmöglichen, hatte es geheißen. (APA/red)

