Austro-Label stechen "Global Player" aus: Österreich und seine Weltmeister-Marken
- NEWS: Red Bull, Swarowski und Co. am Vormarsch
- Stärksten zehn Austro-Marken 34,6 Milliarden wert

·Die zehn teuersten
Brands aus Österreich
Spitzenreiter Red Bull ist 12 Milliarden Euro wert
Die stärksten zehn Marken aus Österreich sind insgesamt 34,6 Milliarden Euro wert. Zu diesem Ergebnis ist das European Brand Institute bei seiner brandaktuellen Studie der heimischen Top-Marken gekommen. Auf Platz 1 liegt mit Respektabstand der Markenüberflieger Red Bull mit einem Wert von 12 Milliarden Euro. Der Energy-Drink von Dietrich Mateschitz schlägt damit sogar die Kultmarke Pepsi-Cola (Wert: 8,2 Milliarden Euro). In Europa liegt Red Bull unter allen Marken bereits an zwölfter Stelle, in Nachbarschaft von Siemens, Shell oder BP.
Immer mehr heimische Brands brauchen den internationalen Vergleich nicht mehr zu scheuen. Bislang spielten Austro-Marken am weltweiten Markenparkett kaum eine Rolle. Das hat sich nun spürbar geändert.
European-Brand-Institute-Chef Gerhard Hrebicek: "In einer globalisierten Welt macht eine gute Marke den feinen Unterschied zum erfolgreichen Unternehmen aus. Aber auch für die Volkswirtschaft sind Marken wichtig. Wir sind zu dem Ergebnis gekommen: Steigt der Markenwert, steigt auch das Bruttoinlandsprodukt."
Swarowski vor Cartier
Und so rührt auch Swarovski die Werbetrommel und treibt den Markenwert zügig voran. Der Kristallkonzern konnte im Vorjahr einen beachtlichen Sprung im internationalen Markenwettstreit hinlegen. So hat der Tiroler Glitzerkonzern die Nobelfirma Cartier im Markenwert bereits deutlich hinter sich gelassen.
Ebenfalls am Vormarsch ist Raiffeisen. Im europäischen Vergleich der Kreditinstitute liegt die Deutsche Bank klar voran, doch die Giebelkreuz-Bank schlägt bereits so namhafte Konkurrenten wie die Credit Suisse oder die deutsche Commerzbank.
Markenwert-Leader Red Bull legte gegenüber 2007 um 10 Prozent zu. Den größten Zuwachs konnten der Glücksspiel- und Wettkonzern Novomatic (plus 17,4 Prozent) sowie die Telekom Austria (plus 16,3 Prozent) für sich verbuchen. Zur Studie herangezogen wurden nur Firmen, die zu mehr als 45 Prozent im österreichischem Eigentum stehen. Somit sind etwa T-Mobile oder Billa nicht im Austro-Ranking enthalten.
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