Neo-Teamchef Lippi über Rückkehr erfreut:
"Ich bin hier, um Erfolgsserie fortzusetzen"
- Weltmeister-Coach löst Roberto Donadoni ab
- Will Verjüngung der Nationalmannschaft fortsetzen

·Mark Iuliano des Dopings überführt
Positiver Kokain-Test bei Ex-Juventus-Verteidiger
·Matthäus startet Abenteuer in Israel
Ex-Salzburg-Coach ist nun Trainer von Netanya
·Tomas Ujfalusi geht zu Atletico Madrid
Tscheche wechselt von Florenz ins Herz Spaniens
Der neue Trainer der italienischen Fußball-Nationalmannschaft, Marcello Lippi, ist froh, nach zwei Jahren Unterbrechung wieder seine Arbeit mit der "Squadra Azzurra" aufzunehmen. "Ich bin hier, um die Erfolgsserie fortzusetzen. Vor vier Jahren haben wir mit einer Niederlage begonnen und haben dann den WM-Titel erobert", sagte Lippi bei einer Pressekonferenz am Dienstag in Rom.
Die zwei Jahre, die er sich vom Fußball ferngehalten hatte, hätten ihm viel gekostet. "Ich habe viele Angebote abgelehnt, nicht nur von Clubs, sondern auch von Nationalmannschaften. Als Trainer kann man nicht den WM-Titel mit der eigenen Nationalmannschaft gewinnen und dann ein anderes Nationalteam trainieren", sagte Lippi.
Trotz der schlechten Leistung Italiens bei der EURO 2008 lobte Lippi die Arbeit seines Vorgängers Roberto Donadoni. Dieser habe die Mannschaft mit vielen jungen Spielern ergänzt. "Die Nationalmannschaft muss verjüngt werden, Donadoni hat diesen Prozess in die Wege geleitet. Er hat Spieler eingesetzt, die Positives in der Meisterschaft geleistet haben und die Zukunft des italienischen Fußballs darstellen können", meinte Lippi.
"In der Nationalmannschaft spielen Kicker, die die WM vor zwei Jahren gewonnen haben. Wir müssen nicht alles wegwerfen, sondern neue Spieler einsetzen", meinte der Toskaner. Er werde nicht auf eine Rückkehr des AS-Roma-Kapitäns Francesco Totti und des Verteidigers Allessandro Nesta vom AC Milan drängen, die nach Lippis Abschied die "Squadra Azzurra" verlassen hatten. "Ich warte nicht auf ihre Rückkehr. Sie haben einen Beschluss gefasst, der respektiert werden muss", erklärte Lippi.
(apa/red)
CASHPOINT - Wollen wir wetten?
