Rapid-Trainer Pacult vor schwierigem Start:
Mannschaft nicht auf Niveau des Vorjahres
- Kompletter Kader erst seit 25. Juni wieder verfügbar
- EURO 2008 mit für Trainingsrückstand verantwortlich
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Korkmaz-Transfer war eine "Win-Win-Situation"
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Große Vorfreude ist Rapid-Coach Peter Pacult dieser Tage eher nicht anzumerken. Zwar ginge man als Meister in die demnächst beginnende Saison, doch sei die Mannschaft noch nicht auf dem meisterlichen Niveau des Vorjahres. Trainingsrückstand, Abgänge und Erkrankungen machen einen erfolgreichen Saison-Start im Spiel gegen Sturm Graz schwierig.
Pacult gibt zu: "Wir haben nicht mehr diese spielerische Qualität wie in der letzten Saison". In der Tat, leicht wird es sicher nicht für Grün-Weiß im Auftakt-Auswärtsspiel gegen Sturm Graz zu bestehen. Aufgrund der EURO 2008 stand dem Trainer der komplette Kader erst ab Ende Juni zur Verfügung, worunter die Trainingsarbeit bis zum Schluss gelitten hat. Spielerisch und technisch sei man weit vom Stand der letzten Saison entfernt, so Pacult. Zudem verlassen Ümit Korkmaz und Mario Bazina die Mannschaft und wurden nach Meinung des Trainers nicht adäquat nachbesetzt. Schwer wiegt auch der krankheitsbedingte Ausfall von Ausnahme-Torhüter Helge Payer, der als künstlicher Bluter zumindest bis Ende November keinen Spitzensport ausüben darf.
Dennoch gibt sich Pacult vorsichtig optimistisch. Etwaige physische Mankos müsse man durch eine noch bessere Einstellung und große Spielfreude wettmachen. Außerdem dürfe man, sollte es zu Beginn nicht allzu positiv laufen, nicht unruhig werden. Der Kader, so Pacult, sei so wie er ist, und damit muss gearbeitet werden. Wie gut oder schlecht die Hütteldorfer nun tatsächlich aufgestellt sind, wird sich kommenden Dienstag in der Grazer UPC-Arena zeigen. (APA/red)
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