19 Menschen bei Anschlag in Islamabad getötet: Racheakt für Sturm Roter Moschee
- Weitere 40 Personen bei Selbstmordanschlag verletzt
Ein Jahr nach dem Sturm auf die Rote Moschee in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad sind bei einem verheerenden Anschlag auf eine Polizeistation mindestens 19 Menschen getötet worden, darunter neun Polizisten. Wie der Sender Geo TV berichtete, wurden bei dem Attentat in unmittelbarer Nähe der Moschee mehr als 40 weitere Menschen verletzt.
Die Polizei sprach von "mehr als zehn Toten". Ein Sprecher der Stadtverwaltung sagte, die Polizisten seien Ziel eines Selbstmordattentäters gewesen. Sicherheitskräfte riegelten den Anschlagsort ab.
Die Explosion ereignete sich im Stadtzentrum, etwa 200 Meter von der Roten Moschee entfernt. Dort hatten zuvor mehr als 12.000 Islamisten friedlich gegen den Sturm auf das Gotteshaus vor einem Jahr protestiert. Tausende Polizisten sollen zum Schutz der Kundgebung im Einsatz gewesen sein.
In Sprechchören hatten die Demonstranten unter anderem Vergeltung für die am 10. Juli vergangenen Jahres von Präsident Musharraf angeordnete Erstürmung des von extremistischen Koranschülern besetzten Gotteshaus gefordert. Damals waren mehr 100 Menschen ums Leben gekommen. (apa/red)
Fall Heidrun Wastl13:58
Die irre BeichteTatverdächtiger Erich W. spricht von Unfall - "Ich habe sie vermutlich getroffen"
Anders Behring Breivik19:11
War er Einzeltäter?Norwegens Polizei ist sicher, dass der Attentäter die Anschläge allein ausgeführt hat

