Das sind die Teilnehmer des G-8-Gipfel '08:
Auch 7 afrikanische Staaten sind eingeladen
- Zeitweise fünf wichtigsten Schwellenländer mit dabei
- 2012 soll Kyoto-Abkommen letztlich abgelöst werden
Der G-8-Gipfel in Japan wird der größte seit Gründung der Gruppe der wichtigsten Industriestaaten im Jahr 1975 sein. Insgesamt nehmen 22 Staats- und Regierungschefs sowie die Chefs von UNO, Weltbank, Afrikanischer Union, EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds, OECD, der Internationalen Energieagentur und eventuell der Welthandelsorganisation teil.
Zum Auftakt des Gipfels sind sieben afrikanische Staaten zu Gast: Algerien, Äthiopien, Ghana, Nigeria, Senegal, Südafrika und Tansania.
Teils ist die G-8 unter sich, teils stößt die Gruppe der fünf wichtigsten Schwellenländer zu den Beratungen. Mit dieser G-5, der China, Indien, Südafrika, Mexiko und Brasilien angehören, hat die G-8 im vergangenen Jahr einen Prozess enger Konsultationen über wichtige globale Themen wie den Klimaschutz eingeleitet. Dieser Prozess wurde nach dem damaligen Tagungsort Heiligendamm benannt.
2012 soll Kyoto-Abkommen abgelöst werden
Nach dem Treffen der "G-8 plus 5" wird der Kreis noch einmal um drei Länder auf 16 erweitert. Mit Südkorea, Indonesien und Australien wird es dann um das neue UN-Klimaschutzabkommen gehen, das 2012 das Kyoto-Abkommen ablösen soll. (APA/red)
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