Mandela wird von Terrorliste gestrichen: Normale Beziehungen zwischen ANC und USA
- Bisher brauchte er für Besuche Sondergenehmigung
- Kampf gegen Apartheid-Regime als Terrorismus

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Entsprechende Resolution
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aus Südafrika hält an
Rückkehr in überfüllten Zügen nach Mosambik
Fast 15 Jahre nach dem Ende der Apartheid in Südafrika haben die USA den früheren Präsidenten Nelson Mandela und seine Partei Afrikanischer Nationalkongress von der Terrorliste gestrichen. Wie das Weiße Haus mitteilte, unterzeichnete US-Präsident Bush ein Gesetz, das die südafrikanische Regierungspartei nicht mehr als Terrororganisation einstuft.
Bisher hatte das US-Außenministerium Mandela für jede Reise in die USA eine Sondergenehmigung ausstellen müssen, die besagt, dass der Friedensnobelpreisträger kein Terrorist sei. Mandela und andere ANC-Mitglieder können nun ganz normal ein Visum für US-Aufenthalte beantragen.
Initiative der Demokraten
Das Gesetz geht auf eine Initiative des demokratischen Abgeordneten Howard Berman zurück. Im April hatte sich US-Außenministerin Rice für die Streichung des ANC von der "schwarzen Liste" der Terrororganisationen stark gemacht. Rice sprach damals von einer "peinlichen Angelegenheit", dass sie Mandela immer noch eine Sondergenehmigung für die Einreise ausstellen müsse. Der US-Kongress verabschiedete das Gesetz.
Der ANC-Politiker Mandela hatte 1993 für seinen Kampf gegen das Apartheid-Regime in Südafrika den Friedensnobelpreis erhalten. 1994 zum ersten schwarzen Präsidenten des Landes gewählt geworden. Seine Partei dominiert die südafrikanische Politik bis heute. Am 18. Juli wird Mandela 90 Jahre alt.
(apa/red)
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