Ägypten öffnet einen Gaza-Grenzübergang:
Flüchtende rechnen mit humanitärer Hilfe
- Soldaten sollen Palästinenserin verwundet haben
- Israel stoppte Warenlieferungen in den Gazastreifen

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Verhandlungen mit Israel über Nahost-Kernfragen
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Teheran droht indess mit Vergeltungsschlägen
·Kernprobleme eines Friedens in Nahost
Sicherheit, Wasser, Grenzen und Flüchtlinge
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Ägypten hat den Grenzübergang Rafah zum palästinensischen Gaza-Streifen erstmals seit der Vereinbarung einer Waffenruhe vor knapp zwei Wochen geöffnet. Nach Angaben aus ägyptischen Sicherheitskreisen soll er bis Donnerstag geöffnet bleiben. Es wurde erwartet, das Hunderte von Menschen die Grenze überqueren, die sich außerhalb des Gaza-Streifens behandeln lassen wollen.
Rafah ist der wichtigste Grenzübergang für die eineinhalb Millionen Bewohner des Gaza-Streifens. Er wurde vor einem Jahr nach der Machtübernahme der radikalen Hamas auf Drängen Israels geschlossen. Im Jänner hatten Hunderttausende Palästinenser die Grenze gestürmt.
Nach palästinensischen Angaben wurde eine Bäuerin im Gaza-Streifen durch israelische Schüsse verletzt. Die Frau sei auf ihr Grundstück östlich der Stadt Khan Younis gegangen, daraufhin hätten Soldaten das Feuer auf sie eröffnet. Ein israelischer Armeesprecher sagte, man prüfe den Bericht.
Israel stoppte Warenlieferungen nach Gaza
Israel stoppte zuvor wieder die Warenlieferungen in den Gaza-Streifen wegen eines neuen Raketenangriffs militanter Palästinenser. Die Schließung der Grenzübergänge gelte für alle Übergänge außer jenem in Erez, der für Hilfslieferungen geöffnet bleibe, sagte ein Sprecher des israelischen Verteidigungsministeriums.
Zur Dauer der Maßnahme machte er keine Angaben. Aus dem Gaza-Streifen war eine Rakete auf Israel abgefeuert worden, wie ein israelischer Polizeisprecher mitteilte.
(apa/red)
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