Sonntag, 6. Juli 2008

2 Tote nach Unfall im A9-Plabutschtunnel:
PKW krachte ungebremst in Tunnelnische

  • Autobahnpolizei vermutet Sekundenschlaf als Ursache

Bei einem Unfall im Plabutschtunnel der A9 Pyhrnautobahn in der Steiermark sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Wie die Autobahnpolizei mitteilte, geriet ein 57-jähriger Lenker auf der Fahrbahn Richtung Norden links gegen die Tunnelwand. Der Lenker und seine Beifahrerin starben an der Unfallstelle.

Nach ungefähr 1,5 Kilometern, die der Lenker im Plabutschtunnel Richtung Linz unterwegs war, krachte er praktisch ungebremst mit rund 120 km/h in eine Tunnelnische. Beide Insassen wurden eingeklemmt und konnten erst mittels schwerem Bergegerät durch die Grazer Berufsfeuerwehr aus dem Wrack befreit werden. Lenker und Beifahrerin waren vermutlich auf der Stelle tot.

Beim Lenker handelt es sich um einen 57-jährigen gebürtigen Bosnier, der in Schärding (OÖ) wohnhaft war. Über die Mitfahrerin waren zunächst keine Daten bekannt. Seitens der Autobahnpolizei vermutete man als Ursache Sekundenschlaf. Die Oströhre des Plabutschtunnels musste in Fahrtrichtung Norden mehrere Stunden lang gesperrt werden. Der Verkehr wurde über das Grazer Stadtgebiet umgeleitet. (apa/red)

6.7.2008 08:13