Lebenswichtig! Gib Deinem Body Vitamin D:
Mangel des Stoffes erhöht das Todesrisiko
- 80 bis 90 Prozent über das Sonnenlicht aufgenommen
- Gesund ernähren: Vitamin in Fisch & Eiern enthalten

·Tanken Sie Energie und treiben Sie's bunt
Der richtige Vitamin-Mix verhindert Durchhänger
·Gebärmutterhals- krebs: Die Sonne hilft
UVB-Strahlung regt die Vitamin D3-Produktion an
Menschen mit niedrigem Vitamin-D-Spiegel haben ein höheres Todesrisiko. Das ergab eine von Harald Dobnig von der Medizinischen Universität Graz geleitete Studie, an der mehr als 3.200 Männer und Frauen im Durchschnittsalter von 62 Jahren teilnahmen.
Dobnig und sein Team haben für ihre Studie Personen herangezogen, die zwischen 1997 und dem Jahr 2000 zu einer Herzkatheteruntersuchung überwiesen wurden. Hier zeigte sich, dass die Patienten mit dem niedrigsten erhobenen Vitamin-D-Werten im Blut ein doppelt so hohes Todesrisiko hatten. Was die Ursache dafür ist, sei noch nicht klar, der Zusammenhang zu den Vitamin-D-Werten sei aber evident.
Neues Forschungsfeld
"Es ist dies die erste Arbeit, die einen Zusammenhang zwischen niedrigem Vitamin-D-Status und erhöhtem Risiko für Gesamtsterblichkeit bzw. Sterblichkeit aufgrund kardiovaskulärer Erkrankungen aufzeigt. Weiters ist sie die erste Studie, die zeigt, dass beide Hauptformen des Vitamin D mit Sterblichkeit assoziiert sind", schilderte Dobnig.
"Es scheint so, dass eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung für die Aufrechterhaltung von Stoffwechselprozessen gleich auf mehreren verschiedenen Organebenen unseres Körpers notwendig ist. Diese Effekte schließen nach derzeitigem Kenntnisstand auf jeden Fall immunologische, gefäßbiologische und muskuläre Prozesse mit ein", so der Mediziner.
Weitere Zusammenhänge
"Wir konnten zeigen, dass Vitamin-D-Mangel auch mit anderen negativen Konsequenzen wie Schlaganfällen, Krebserkrankungen, plötzlicher Herztod oder Tod durch Herzversagen in einem gehäuften Zusammenhang steht". Auch wenn andere Einflussmöglichkeiten noch nicht ausgeschlossen werden könnten, seien "die Hinweise auf mögliche Vitamin D bedingte Gesundheitsrisiken ziemlich überwältigend".
80 bis 90 Prozent des Vitamin D wird über das Sonnenlicht und einer damit einhergehenden chemischen Reaktion in den unteren Hautschichten aufgenommen, während nur 10 bis 20 Prozent über die Ernährung in den Körper gelangen (Fisch, Eier etc). Laut Dobnig sollten zumindest Menschen mit erhöhtem Grundrisiko für einen Vitamin-D-Mangel - z.B. immobile, ältere Patienten in Pflege- und Altersheimen und Personen, die überwiegend nachts oder in geschlossenen Räumen arbeiten - "großzügig mit Vitamin-D-Supplementen" versorgt werden. (apa/red)
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