Mittwoch, 25. Juni 2008

Privataudienz beim Scheich

SCHEICH AL JABER. Im ersten Privat-Interview spricht Mohamed Al Jaber über sein Leben zwischen Business und Familie. NEWS zeigt den Menschen hinter dem Milliarden-Investor.

Seine Mitarbeiter sprechen ihn schlicht mit „Scheich“ an. Wenn er das Zimmer betritt, verstummen alle. Man muss einfach Respekt haben vor Mohammed Bin Issa Al Jaber – dem Mann, der aus eigener Kraft ein geschätztes 4,3-Mil­liarden-Euro-Vermögen angehäuft hat. Teile dieses Vermögens steckte der Scheich in eine seiner Lieblingsstädte: Wien. 2007 wurde ihm die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen – ein Grund mehr, um weiter zu investieren.

Investor mit Herz. Neben dem kostspieligen Umbau des Palais Schwarzenberg (120 Millionen Euro) zum luxuriösesten Hotel Europas plant Al Jaber die Eröffnung weiterer Hotels. Er hat aber nicht nur das Big Business im Auge – über seine „MBI Al Jaber Foundation“ investiert der Scheich bereits seit Jahren in die Aus- und Weiterbildung von Studenten. Weltweit vergab seine Foundation bereits 1.000 Stipendien. „Eine gute Ausbildung ist das Fundament für nachhaltigen Erfolg“, ist Al Jaber, unter anderem auch UNESCO-Botschafter für Bildungsfragen und Menschenrechte, überzeugt.
Deutsch hat der aus Saudi-Arabien stammende Selfmade-Milliardär, der in London Wirtschaft studiert hat, noch nicht gelernt. „Ich verstehe aber alles“, sagt der Scheich, der fließend Englisch spricht und zwischen London, Paris und Wien pendelt. Im NEWS-Exklusiv-Interview, das er anlässlich der „Trialog“-Award-Verleihung zur „Person des Jahres 2008“ gab, erzählt der Scheich erstmals auch über seine Familie, die in Paris lebt, seinen Tagesablauf, seine Hobbys und seine Antriebskraft.

NEWS: Scheich Mohamed, Sie haben soeben den „Trialog“-Award für Ihre Foundation und Ihre weltweiten Friedensbemühungen bekommen. Was bedeutet Ihnen dieser Preis?
Mohammed Al Jaber: Ich fühle mich zutiefst geehrt, dass das Trialog-Institut, eine Orga­nisation, mit der ich mich gleichgesinnt fühle, mich auserwählt hat. Ich unterstütze den Fortschritt durch Bildung und den Austausch von Ideen als Schlüssel zur Förderung
des Friedens. Und um zwischen den Kulturen Wege der Verständigung zu bauen, die von längerer Dauer sind als nur ein Jahrzehnt.

Die ganze Story lesen Sie im neuen NEWS

25.6.2008 17:27