Mittwoch, 25. Juni 2008

Monet-Gemälde um Rekordpreis verkauft: Bild kam für 51,7 Mio. € unter den Hammer

  • Kunstwerk aus Seerosen-Serie in London versteigert
  • Auktion der absoluten Rekorde bei Christie's Europa

Der Rekordpreis für ein Werk des Impressionisten Claude Monet bei einer Auktion ist erneut übertroffen worden: Eines der Gemälde aus der Seerosen-Serie des französischen Malers ist in London für rund 51,7 Millionen Euro versteigert worden, teilte das Auktionshaus Christie's mit. Damit übertraf das Ölgemälde "Le Bassin Aux Nymphéas" den Schätzpreis um etwa das Doppelte.

Ein anonymer Bieter erhielt den Zuschlag für das bisher teuerste Gemälde, das je bei Christie's in Europa versteigert wurde. Das Gemälde aus dem Jahr 1919 ist eines der wenigen aus der Seerosen-Serie, das Monet (1840-1926) noch zu Lebzeiten herausgegeben hatte. Es war zuvor im Privatbesitz des US-Industriellenpaars J. Irwin Miller und Xenia Simons Miller.

"Le Bassin Aux Nymphéas" gehört zu einer Serie von vier Großformaten. Eine Version aus der berühmten Reihe hängt im New Yorker Metropolitan Museum of Art.

Neben Monet zählten Gemälde von Pablo Picasso, Henri Matisse, Henri de Toulouse-Lautrec und Edgar Degas zu den Höhepunkten der Auktion bei Christie's in London.

(apa/red)

25.6.2008 09:49