Frühes "Favoriten-Sterben" bei Wimbledon:
Roddick & Scharapowa in 2. Runde draußen
- Scharapowa chancenlos vs. Landsfrau Kudriawzewa
- Roddick verliert vs. Tipsarevic trotz 8 Breakchancen

·Bammer nach hartem
Kampf in Runde 2 out
Knappe Niederlage gegen
Shuai Peng in drei Sätzen
·Melzer erreicht dritte
Runde von Wimbledon
US-Amerikaner Levine in Fünf-Satz-Krimi besiegt
·Erste Überraschung in Wimbledon perfekt
Djokovic scheitert in 2. Runde an Marat Safin
·Ana Ivanovic muss 2 Matchbälle abwehren
Weltranglistenerste nur mit Mühe in Runde drei
·Nur kurzer Einsatz im
Doppel für Knowle
Mit Partner Aspelin schon in Runde Eins gescheitert
·Spannende Action
am "heiligen Rasen"
Grand-Slam-Turnier von Wimbledon in BILDERN
·Wimbledon 2008:
Auslosung der Herren
Alle Ansetzungen des traditionellen Turniers
·Wimbledon 2008:
Auslosung der Damen
Alle Ansetzungen des traditionellen Turniers
Nach Novak Djokovic hat sich auch die Nummer drei im Damenbewerb in der zweiten Runde von dem mit 15 Mio. Euro dotierten Tennis-Grand-Slam in Wimbledon sang- und klanglos verabschiedet. Die Ex-Weltranglistenerste Maria Scharapowa war gegen ihre 20-jährige russische Landsfrau Kudriawzewa beim 2:6,4:6 chancenlos. "Das ist der größte Sieg meiner Karriere", jubelte die aktuelle Nummer 154 der Welt.
Scharapowas Talfahrt hält damit an: Nach einem überragenden Jahresstart mit Titelgewinnen bei den Australian Open und in Doha siegte sie nur noch in Amelia Island. Danach kassierte sie viele Niederlagen, zuletzt bei den French Open in Paris, wo sie gegen Dinara Safina im Achtelfinale einen klaren Vorsprung verspielte. 22 Fehler von der Grundlinie und acht Doppelfehler der Wimbledon-Siegerin 2004 machten es Kudriawzewa nicht allzu schwer.
Aus für Roddick
Für Andy Roddick ist Wimbledon 2008 ebenfalls bereits nach der zweiten Runde Geschichte. Der 25-jährige aufschlagstarke US-Star musste gegen den Weltranglisten-40. Serben Janko Tipsarevic eine 7:6(5),5:7,4:6,6:7(4)-Niederlage einstecken. Roddick gelang trotz acht Chancen kein einziges Break.
Blake tritt Heimreise an
Im Herrenbewerb sorgte weiters der Deutsche Rainer Schüttler für eine Überraschung und eliminierte mit James Blake die Nummer acht des Turniers in fünf Sätzen 6:3,6:7(8),4:6,6:4,6:4. Blake fühlt sich allerdings auf Rasen nicht wohl, was seine Ergebnisse in der Vergangenheit bestätigen. Bei sechs Starts kam der charismatische US-Amerikaner nie weiter als in die dritte Runde.
Nadal weiter
Rafael Nadal hingegen scheint sich auf Rasen immer wohler zu fühlen. Die Nummer zwei der Welt aus Spanien prolongierte ihre Siegesserie auch gegen den lettischen Shootingstar Ernests Gulbis und ist bereits seit 19 Spielen ungeschlagen, nach seinem Premieren-Titel auf Rasen in Queens vergangene Woche sogar seit sieben Spielen auf Rasen. (apa/red)
