Weltranglistenerste nur mit Mühe in Runde drei: Ivanovic muss 2 Matchbälle abwehren
- Mit Netzroller abgewehrt: "Mir blieb der Atem stehen"
- Gegen Nathaly Dechy dritten Satz mit 10:8 gewonnen

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Für die Weltranglistenerste Ana Ivanovic gab es in der zweiten Wimbledon-Runde gegen die französische "tragische Heldin" Nathaly Dechy in einem Drei-Satz-Krimi ein Happy End. Ivanovic wehrte beim 6:7(2),7:6(3),10:8 zwei Matchbälle ab.
Nach Satz-Rückstand und 4:5,15:40 war die erste Riesensensation beim Rasenklassiker zum Greifen nahe. Den ersten Matchball wehrte das serbische Pin-up gegen eine groß aufspielende Nathalie Dechy mit einem Vorhand-Winner ab, beim zweiten durfte sich die 20-Jährige mit viel Glück bei der Netzkante bedanken. Ein Angriffsball blieb hängen und fiel auf der Seite der Französin ins Feld. "Mir blieb der Atem stehen. Da hat für mich das Match neu begonnen", gab Ivanovic zu.
Im entscheidenden Durchgang führte die Serbin zweimal mit Break, servierte bei 5:3 auf das Match, doch die Weltranglisten-97. wehrte nun ihrerseits zwei Matchbälle ab und lieferte der French-Open-Siegerin ein spannendes und hochklassiges Match, ehe die Vorjahresfinalistin nach 3:24 Stunden ihren vierten Matchball nützte. Ivanovic zeigte sich danach erleichtert: "Es war eine sehr, sehr enges Match, bei dem nur wenige Punkte entschieden haben. Ich war heute sicher die Glücklichere, bin aber auch ruhig geblieben." (apa/red)
