Bill Clinton macht sich für Obama stark:
Ex-Präsident springt über seinen Schatten
- Beziehung der beiden Männer gilt als eher "frostig"
- Oft Kritik an Obama durch Clinton im Vorwahlkampf
·Obamas Spendensack
schon deutlich kleiner
Liegt bei Einnahmen aber noch immer vor McCain
·Obama liegt weit vor Gegenkandidat McCain
Demokrat profitiert vom Ausscheiden von Clinton
·Al Gore unterstützt Obama mit aller Kraft
Gemeinsamer Auftritt bei Wahlkampfveranstaltung
·Obama genießt mehr Vertrauen als McCain
Weltweit gutes Image für Präsidentschaftskandidat
·Barack erobert Herz von sexy Johansson
Politiker und US-Aktrice
stehen in E-Mail-Kontakt

Ex-Präsident Bill Clinton hat dem demokratischen Präsidentschaftskandidaten Barack Obama erstmals seine Unterstützung für die US-Wahl im November zugesichert. Clinton werde tun was er könne, um sicherzustellen, dass Obama der nächste Präsident der Vereinigten Staaten werde, erklärte Sprecher Matt McKenna. Clintons Frau Hillary hatte ihre Kandidatur gegen Obama nach einem 17 Monate andauernden erbitterten Vorwahlkampf zurückgezogen.
Es gebe aber noch keine konkreten Absprachen mit dem Wahlkampfteam Obamas über Clintons Einsatz im Präsidentschaftswahlkampf. Ein Sprecher des designierten Kandidaten Obama erklärte, Bill Clinton werde bei der Versöhnung der Parteiflügel sicherlich "eine große Rolle" spielen.
Der Ex-Präsident hatte Obama während des Vorwahlkampfs oftmals scharf attackiert - heftiger als seine Frau es wagte. Er hatte Obama wegen seiner Wahlversprechen als "Märchen" bezeichnet und seine Führungsqualitäten mehrfach infrage gestellt.
Aussprache geplant
Die Beziehung der beiden Männer wird von Kennern als "frostig" beschrieben. Seit dem Ende des Vorwahlkampfs gab es noch kein direktes Gespräch der beiden, wie Mitarbeiter Obamas erklärten.
Hillary Clinton hat bereits vor Tagen erklärt, den Senator aus Illinois im Wahlkampf unterstützen zu wollen. Demnächst werden beide erstmals seit Clintons Ausscheiden aus dem Rennen zusammen auftreten. Der Versammlungsort wurde wohl mit Bedacht gewählt: Die Stadt Unity (Einheit) in New Hampshire.
Die Präsidentschaftswahl findet am 4. November statt.
(apa/red)
