Montag, 16. Juni 2008

Heimische eBay-User nutzen starken Euro:
Schnäppchenjäger kaufen in den USA ein

  • Sehr gefragt: Elektronische Produkte & Computer
  • Österreicher kaufen um 51% mehr ein als 2007

Nicht nur Amerika-Reisen boomen wegen des schwachen Dollars, immer mehr Österreicher kaufen derzeit via eBay in den USA ein und kommen so zu wahren Schnäppchen. Im ersten Quartal 2008 lagen die Österreicher sogar unter den Top 3 der europäischen Nationen, was die Auslands-Einkäufe auf eBay.com betraf. Besonders beliebt sind elektronische Produkte und Computer, bei denen die Preisersparnis aufgrund des schwachen Dollarkurses besonders groß ist.

Alleine im ersten Quartal 2008 haben die österreichischen eBay-Mitglieder um 51 Prozent mehr Artikel auf dem amerikanischen eBay-Marktplatz eBay.com gekauft als noch vor einem Jahr und belegen damit einen Spitzenplatz in Europa. Nur die Spanier und die Polen haben ihre Einkaufstätigkeit in Amerika in diesem Zeitraum noch mehr ausgebaut.

Gleichzeitig mit der Anzahl der Artikel haben sich auch die Ausgaben der österreichischen eBay-Mitglieder auf eBay.com enorm erhöht. Pro Einkauf gaben die Österreicher am amerikanischen eBay-Marktplatz durchschnittlich 73 Dollar aus und liegen auch damit im europäischen Spitzenfeld. Insgesamt haben die Österreicher im ersten Quartal 2008 gleich um 76 Prozent mehr auf eBay.com ausgegeben als im ersten Quartal 2007.

Auch das laufende zweite Quartal 2008 bestätigt diesen Trend und zeigt, dass die Europäer weiter fleißig auf eBay.com kaufen und den niedrigen Dollarkurs für Auslandseinkäufe nutzen.

Alberto Sanz, Geschäftsführer von eBay in Österreich: "Derzeit bekommt man für einen Euro fast 1,56 Dollar. Einen hochwertigen MP3-Player, der in Amerika 299 Dollar kostet, kann man im Moment für nur 192 Euro kaufen. Vor zwei Jahren hätte man dafür noch ganze 45 Euro mehr in die Hand nehmen müssen."

(red)

16.6.2008 10:37