Arbeitslosigkeit in Österreich sinkt weiter:
Ältere Arbeitnehmer profitieren am meisten
- Anteil der Berufstätigen über 55 Jahre stieg um 10 %
- Die Arbeitslosigkeit bei Frauen ging deutlich zurück

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Warum Job-Zufriedenheit ein erfülltes Leben bringt
Der Arbeitsmarkt in Österreich hat sich im 1. Quartal günstig entwickelt: Bei sinkender Arbeitslosigkeit nahm die Erwerbstätigkeit im Jahresvergleich um 1,7 Prozent auf 4,016.000 Erwerbstätige zu. Profitiert haben laut Statistik Austria vor allem Ältere. Die Arbeitslosigkeit sank im selben Zeitraum um acht Prozent auf 175.000 Jobsuchende. Die Teilzeitquote stieg weiter auf über 23 Prozent.
Die Erwerbstätigenquote - der Anteil der Erwerbstätigen der 15- bis 64-Jährigen an der Bevölkerung - betrug 71,0 Prozent gegenüber 70,3 Prozent im Vorjahresquartal. Gleichzeitig sank die Arbeitslosenquote nach EU-Berechnung von 4,6 auf 4,2 Prozent.
Immer mehr ältere Arbeitnehmer
Im ersten Quartal 2008 waren 377.000 Personen im Alter von 55 bis 64 Jahren erwerbstätig, um zehn Prozent mehr als vor einem Jahr. Erstmals übersprang damit der Anteil der Erwerbstätigen in dieser Altersgruppe die 40-Prozent-Marke und zwar auf 40,7 Prozent gegenüber 37,1 Prozent vor einem Jahr. Die Erwerbstätigkeit Älterer ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen: Vor fünf Jahren lag dieser Wert erst bei 28,9 Prozent.
Frauen profitieren von der guten Wirtschaftslage
Von der besseren Arbeitsmarktlage haben vor allem Frauen profitiert. Die Zahl der weiblichen Erwerbstätigen stieg mit 48.000 oder 2,7 Prozent deutlich stärker als jene der männlichen Kollegen mit plus 19.000 oder plus 0,9 Prozent. Arbeitslose Frauen gab es im ersten Quartal 2008 um 13.000 weniger als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote der Frauen fiel von 5,0 Prozent auf 4,2 Prozent, während bei den Männern nur ein Rückgang von 4,3 Prozent auf 4,1 Prozent zu verzeichnen war.
Wien mit der höchsten Arbeitslosenquote
Am höchsten war die Arbeitslosenquote im ersten Quartal 2008 in Wien (7,3 Prozent), gefolgt von Burgenland und Kärnten. Die niedrigsten Quoten verzeichneten Salzburg und Tirol (2,1 Prozent).
Die Beschäftigungszunahme im Jahresvergleich ging ausschließlich auf das Konto der Unselbstständigen: Diese legten um 83.000 oder 2,5 Prozent zu. (apa/red)

