"Hat viel weitergebracht": ÖFB-Spieler stärken Teamchef Hickersberger den Rücken
- Trotz 0:1-Niederlage wollen sie mit ihm weitermachen
- Zukunft des Trainers steht derzeit in den Sternen

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Nur ein Punkt in drei Gruppenspielen für Team
Österreichs Fußball-Nationalmannschaft hat von der EURO Abschied genommen, die Zukunft von Teamchef Josef Hickersberger ist aber nach wie vor offen. Noch unmittelbar nach der 0:1-Niederlage im letzten EM-Gruppenspiel gegen Deutschland sprachen sich mehrere Spieler, darunter Kapitän Andreas Ivanschitz und Martin Stranzl, für einen Verbleib Hickersbergers als Trainer der ÖFB-Elf aus.
"Ich hoffe, dass er bleibt", stellte Ivanschitz, der damit auf einer Linie mit dem ÖFB liegt, unmissverständlich fest. "Das würde ich mir wünschen. Ich glaube, dass die ganze Mannschaft hinter ihm steht, so wie in den vergangenen zweieinhalb Jahren. Auch er ist immer hinter uns gestanden. Wir sind sehr eng zusammengekommen und waren ein Team. Es war ein Geben und Nehmen, das gibt es nicht oft. Es ist natürlich seine Entscheidung, aber ich würde es begrüßen."
Auch Verteidiger Emanuel Pogatetz äußerte sich in die selbe Richtung. "Man hat schon gesehen, dass er wichtige Arbeit geleistet hat und dass wir uns weiterentwickelt haben", betonte der 25-Jährige. "Es hat nicht gereicht (für das EM-Viertelfinale, Anm.), da kommen natürlich immer Diskussionen auf. Aber wir haben mit dem Teamchef immer ein sehr gutes Einvernehmen gehabt, deswegen wäre es jetzt natürlich schon toll, wenn er weitermachen könnte."
"Hat gute Arbeit gemacht"
Mittelfeld-Akteur Christian Fuchs wiederum sah vor allem in "Hickes" Entschluss, großteils auf alte Spieler zu verzichten, einen entscheidenden Impuls. "Er hat eine gute Arbeit gemacht. Er hat auf die Jungen gesetzt, diesen Weg sollten wir weitergehen", forderte der 22-Jährige.
Innenverteidiger Martin Stranzl, einer der Leitwölfe im Team, fand "es wichtig, dass Hickersberger bleibt. Er hat die Mannschaft zwei Jahre geformt und viel weitergebracht. Er hat immer seine Linie durchgezogen und ist ruhiggeblieben. Auch von der Verbandsseite wurde alles richtig gemacht, die österreichische Liga ist zu einer Ausbildungsliga und zu einem Sprungbrett für junge Spieler geworden", lobte der Burgenländer, der von 18. bis 30. Juni in Going mit seinem Club Spartak Moskau im Trainingslager weilt.
(apa/red)
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