Betrübte Schweden, euphorische Russen:
Fans zeigen sich nach Spiel aber versöhnlich
- Polizei vermeldet bislang noch keine Zwischenfälle

Der Schwedenmarsch hat den Blau-Gelben auch bei ihrem zweiten Innsbruck-Spiel kein Glück gebracht. Unmittelbar nach dem Schlusspfiff im Tivoli-Stadion ließen die Russen ihrer Freude freien Lauf, die schwedischen Fans blieben wie versteinert sitzen oder suchten betrübt das Weite. Die Polizei meldete keine größeren Zwischenfälle oder Verkehrsbehinderungen.
Unweit des Stadions machten Souvenirhändler noch großes Geschäft - allerdings nur mit russischen Devotionalien, blau-gelbe Textilien stellten sich als unverkäuflich heraus. Nicht wenige waren auf der Straße auch auf der Suche nach Karten für die kommenden Spiele. Der Bergisel nahe des Tivoli leerte sich rasch, nur eine Hand voll Russen ließ ihrer Freude freien Lauf.
Auf dem Landhausplatz präsentierten sich die Skandinavier als faire Verlierer: Sie umarmten die russischen Gäste, während aus den Boxen ein poppiger Kalinka-Mix tönte. Die Fans des siegreichen Teams schwangen Fahnen und das Tanzbein. Die Altstadt füllte sich ebenso rasch wie die nahe gelegene Maria-Theresien-Straße, mit Fans beider Nationen und anderen Fußballbegeisterten. Auch Trikots wurden getauscht.
Eines stand bereits wenige Minuten nach dem Spiel fest: Beim Feiern gab es keine Verlierer. Auch Tirol zeigte sich symbolisch von den Fans begeistert. In luftiger Höhe wurde ein Herz als Zeichen der Gastfreundschaft entzündet. (apa/red)
CASHPOINT - Wollen wir wetten?










