In Österreich grassiert das Fußballfieber:
Jeder Zweite diskutiert über die EURO 2008
- Auch das weibliche Geschlecht ist bereits "infiziert"
- Persönliche Termine werden nach Spielplan gelegt

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Besuche bei der Schwiegermutter fallen im Juni flach und Kaffeetrinken mit Freunden bitte erst wieder ab Juli: Das Thema Fußball wirbelt im Alltagsleben der Österreicher derzeit einiges durcheinander. Fast jeder zweite Österreicher diskutiert laut einer "Market"-Umfrage die Spiele und deren Ergebnisse. Nahezu 40 Prozent der Befragten gaben an, sich von der Begeisterung des Umfeldes anstecken zu lassen.
Geschlechtsspezifische Unterschiede lassen sich unter den Fans kaum ausmachen: Während fast 70 Prozent der befragten Männer fußballinteressiert sind, lässt sich beinahe jede zweite Frau für das Thema begeistern.
Gemeinsam statt einsam
Für jeden fünften Österreicher wird der persönliche Terminkalender wegen der Europameisterschaft zwangsweise durcheinandergebracht, fußballfremde Aktivitäten im Freundeskreis fänden kaum Zuspruch. Dagegen steht gemeinsames Fußballschauen in Fanzonen oder Gasthöfen bei jedem fünften Befragten hoch im Kurs.
Abendtermine werden abgesagt
Zwölf Prozent der Österreicher haben ihre üblichen Abendtermine in den nächsten drei Wochen gekürzt oder gar abgesagt. Wegen Fußball aber weniger Zeit in Shopping zu investieren, so weit reicht das Fußballfieber vor allem bei den Frauen nicht.
Ein kleiner Prozentsatz gab an, mehr Lebensmittel - vorzugsweise Getränke, Knabbereien und Fast Food - zu kaufen. Immerhin vier Prozent der Befragten gaben noch an, dass sie sich extra Urlaub genommen hätten, um die Spiele im TV verfolgen zu können. (apa/red)










