Sarkozy plädiert für Palästinenserstaat:
Französischer Staatschef auf Israel-Besuch
- Appell "umgehend" für den Frieden aktiv zu werden
- Treffen mit Abbas zum Abschluss der Nahost-Reise
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auf Irans Atomanlagen
Moskau warnt vor
Gewalt gegen Teheran
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Irisches No überschattet Präsidentschaft Sarkozys

Bei seinem ersten Staatsbesuch in Israel hat sich Frankreichs Präsident Sarkozy für die Gründung eines Palästinenserstaats ausgesprochen. Er sei mehr denn je überzeugt, dass ein solcher Staat der Unterpfand für Israels Sicherheit sei, sagte Sarkozy nach seiner Ankunft auf dem Flughafen von Tel Aviv bei seiner Begrüßung durch den israelischen Präsidenten Peres und Regierungschef Olmert.
Ein israelisch-palästinensisches Abkommen, dem gemäß beide Völker Seite an Seite in Frieden leben könnten, sei "morgen möglich", fügte Sarkozy auf dem Flughafen Ben Gurion hinzu. Bei einem anschließenden Empfang von Peres in Jerusalem zu Ehren von Sarkozy und seiner Ehefrau Carla Bruni-Sarkozy forderte der französische Staatschef Israel auf, "umgehend" für den Frieden aktiv zu werden. Die Leiden dauerten schon zu lange, und es gebe zu viele Tote. Jetzt müsse ein neues Kapitel aufgeschlagen werden.
Sarkozy wird in Kürze auch die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem besuchen. Anschließend ist eine Rede vor dem israelischen Parlament, der Knesset, geplant. Am Dienstag schließt Sarkozy die Nahost-Reise mit einem Besuch in Bethlehem im Westjordanland ab, wo ihn Palästinenserpräsident Mahmud Abbas erwartet. Außer dem israelisch-palästinensischen Konflikt gehören zu Sarkozys Gesprächsthemen auch der Iran, Libanon und Syrien sowie seine Initiative für eine Mittelmeerunion, die am 13. Juli in Paris Gestalt annehmen soll. (apa/red)
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