Chavez erzürnt über Europas Asyl-Politik:
"Unser Öl soll nicht an diese Staaten gehen"
- Venezuelas Präsident droht EU mit Öllieferstopp
- EU beschloss Abschiebehaft von bis zu 18 Monaten

·"EU-Grenzen werden zu Massengräbern"
Weltflüchtlingstag: Harte Kritik an EU-Asylpolitik
·Härteres Vorgehen gegen Illegale in EU
Kompromisstext wurde in Straßburg abgesegnet
Venezuelas Präsident Hugo Chavez hat allen EU-Staaten mit einem Stopp der venezolanischen Öllieferungen gedroht, wenn sie die neuen strikteren EU-Regeln gegen illegale Einwanderung anwendeten. "Unser Erdöl sollte nicht an diese Staaten gehen", sagte Chavez vor Journalisten in Caracas.
Zuvor hatte das Europaparlament eine Neuregelung verabschiedet, wonach die Abschiebehaft in der EU bis zu 18 Monaten betragen kann. Außerdem ist in bestimmten Fällen ein Wiedereinreiseverbot für fünf Jahre möglich.
Die Richtlinie muss nun noch formell vom Ministerrat abgesegnet werden, was in Kürze geschehen soll. Anschließend haben die EU-Staaten zwei Jahre Zeit, um die Vorschriften in nationales Recht umzusetzen. Bei Menschenrechtsorganisationen wie auch bei UN-Menschenrechtskommissarin Louise Arbour stießen die neuen Regeln auf Kritik. (apa/red)
Kinderschänder07:53
33 FestnahmenErmittlungen führen zu groß angelegter Aktion gegen mutmaßliche Pädophile
Weltnichtrauchertag 201208:03
38 Prozent rauchenUmfrage in Österreich: Ein Drittel davon greift regelmäßig zum Glimmstengel
Anders Behring Breivik19:11
War er Einzeltäter?Norwegens Polizei ist sicher, dass der Attentäter die Anschläge allein ausgeführt hat
