Iran zu Gesprächen mit UN-Mächten bereit: Entspannung im Streit um Atomprogramm
- Neues Angebot von Javier Solana auf dem Tisch
- UNO-Mächte sollen auch Vorschläge Teherans prüfen

·Atomstreit mit der Islamischen Republik
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seit dem Jahre 2002
·Teheran verfolgt seit 30 Jahren Atompläne
Programm wurde 1979 mit US-Hilfe gestartet
Eine Entspannung im Atomkonflikt mit dem Iran ist in Sicht. Im Streit über seine Nuklearanlagen will der Iran nun doch mit Deutschland und den fünf UN-Vetomächten über das jüngste Anreizpaket beraten. Außenminister Manouchehr Mottaki sagte bei einem Besuch in Uganda, die Islamische Republik habe die Sechser-Runde über ihre Bereitschaft zu Verhandlungen informiert.
Die Vorschläge würden derzeit aber noch geprüft und zu gegebener Zeit werde seine Regierung eine offizielle Antwort geben. Mottaki forderte gleichzeitig aber auch, dass die UNO-Vetomächte und Deutschland einen "ernsthaften Blick" auf Teherans Vorschläge werfen sollten.
Angebot der EU
EU-Chefdiplomat Javier Solana hatte dem Iran ein neues Angebot unterbreitet. Das Land hatte sich trotz Androhung neuer Sanktionen zunächst unnachgiebig gezeigt und erklärt, dass ein Atomstopp nicht verhandelt werde. Der Iran steht im Verdacht, unter dem Deckmantel eines zivilen Atomprogramms nach Nuklearwaffen zu streben. Die Regierung in Teheran hat stets erklärt, sie wolle die Atomkraft lediglich zur Stromgewinnung nutzen. (apa/red)
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