Am Mississippi brechen erste Dämme:
Schwerste Überflutungen seit 15 Jahren
- US-Garde bemüht sich, die Wälle zu verstärken
- Steigender Wasserpegel durch starke Regenfälle

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Wegen des unaufhörlich steigenden Wasserpegels ist am Mississippi der erste Damm gebrochen. Der nach starken Regenfällen Hochwasser führende Fluss gefährdet insgesamt 26 Deichstellen und somit auch die dahinter liegenden rund 115.000 Hektar Farmland. Der Mittlere Westen der USA wird derzeit von den schwersten Überschwemmungen seit 15 Jahren geplagt.
Vor allem Mais- und Soja-Anbaugebiete sind betroffen. Dies hat die Preise für beide bereits in die Höhe getrieben und dürfte auch die Fleischpreise ansteigen lassen.
Garde und Gefangene
Mehr als tausend Angehörige der Nationalgarde und zahlreiche Insassen staatlicher Gefängnisse bemühten sich im ganzen Staat, die Dämme zu verstärken, wie eine Sprecherin des Katastrophenschutzes sagte. In Dutzenden Städten wurden entlang des Mississippi rund 30 Dämme abgestützt.
US-Präsident Bush will in den besonders schwer betroffenen US-Staat Iowa reisen, um sich ein Bild von der Lage zu verschaffen. Die US-Katastrophenschutzbehörde schätzt, dass im Mittleren Westen elf Millionen Menschen von dem Hochwasser betroffen sind. (apa/red)
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