Kostunica-Partei will in Opposition gehen:
"Die Sozialisten haben nicht fair gespielt"
- Verhandlungen mit Sozialisten offenbar gescheitert
- DSS erhielt bei Serbien-Wahlen 102 von 250 Sitzen
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Die Demokratische Partei Serbiens (DSS) des nationalkonservativen Premiers Vojislav Kostunica hat nun offenbar beschlossen, in Opposition zu gehen. Die DSS sei bereit in Opposition zu gehen, nachdem sie aus den Regierungsgesprächen mit den Sozialisten (SPS) als "Dummköpfe" hervorgegangen seien, wurde DSS-Vizevorsitzender Dragan Sormaz von Medien zitiert.
"Die Sozialisten haben nicht fair gespielt", stellte Sormaz fest. Er wies damit auf die Tatsache hin, dass die Sozialistische Partei von Ivica Dacic parallel zu den offiziellen Regierungsgesprächen mit der Partei Kostunicas und der nationalistischen Serbischen Radikalen Partei (SPS) von Vojislav Seselj inoffiziell auch mit der pro-europäischen Demokratischen Partei (DS) vom Staatschef Boris Tadic Gespräche geführt hat.
Die Demokratische Partei hatte sich bei der vorgezogenen Parlamentswahl am 11. Mai 102 von 250 Sitzen gesichert. Für die Regierungsbildung wäre eine Koalition mit den Sozialisten - 20 Sitze - und den Minderheitenparteien - insgesamt sieben Sitze - nötig.
(apa/red)
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