'Faymann persönlich durchaus umgänglich':
Strache nimmt Stellung im profil-Interview
- Distanziert sich zu Klements Homosexualitäts-Sager
- Spricht auch über EU-Vertragsreferendum in Irland

·"profil"-Umfrage: SPÖ und ÖVP gleichauf
Beide Regierungsparteien
jeweils bei 33 Prozent
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·Regierungskrise nervt die Österreicher
Umfrage: 85 Prozent mit Regierung unzufrieden
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·Die neuen Köpfe an der Spitze der SPÖ
INFOGRAFIK: Aufstellung oberster Führungsebene
In einem Interview im aktuellen "profil" nimmt FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache zu den jüngsten Krisen in der SPÖ und der EU Stellung. Der neue geschäftsführende SPÖ-Vorsitzende Werner Faymann sei, so Strache, ein "persönlich umgänglicher" Politiker. Faymann habe als Regierungsmitglied aber "alle unsozialen Entscheidungen der Regierung" mitgetragen.
Der irischen Bevölkerung sei zum Nein zum Lissabon-Vertrag zu gratulieren. Die EU sei heute "der Gipfel des Globalisierungswahnsinns". Strache: "Wenn ich heute in den Euro-Fanzonen Wahnsinnspreise zahlen muss und ausschließlich schlechtes dänisches Bier dafür bekomme, hat das nichts mehr mit freier Marktwirtschaft zu tun."
Über seine Zukunft
Zu seiner eigenen Zukunft sagt der FPÖ-Chef im "profil"-Interview, er würde bei den Gemeinderatswahlen im Jahr 2010 die absolute Mehrheit der Wiener SPÖ brechen. Strache: "Mein erstes Ziel ist es, in Wien Bürgermeister zu werden." Danach werde er das Amt des Bundeskanzlers anstreben.
Distanzierung zu Klement
Gegenüber "profil" distanziert sich Strache von seinem Stellvertreter als Parteichef, Karlheinz Klement. Dieser hatte Homosexualität als "abnormal" bezeichnet. Strache: "Ich würde solche Worte nicht verwenden." Sexualität sei "Privatsache", allerdings seien für die FPÖ Beziehungen nur "dann förderungswürdig, wenn Kinder gezeugt werden können."
Lesen Sie die ganze Story im profil 26/08!
