Freitag, 20. Juni 2008

Pack' die Badehose ein: Heute ist offiziell Startschuss für den Sommer 2008 gefallen!

  • Es wird warm: Wetter stellt sich auf Jahreszeit ein
  • Meteorologe prognostiziert einen "normalen Sommer"

Das Warten hat ein Ende: Der offizielle Startschuss für den Sommer 2008 ist gefallen! Seit 1.59 Uhr MESZ regiert die heißeste Jahreszeit das Land. "Passend zum Sommerbeginn stellt sich auch sommerliches Wetter ein", berichtete Herbert Gmoser, Meteorologe von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).

Die saisonale Prognose lässt zumindest ein wenig hoffen: "Es sollte ein normaler Sommer werden, der August zeigt Tendenzen, dass er wärmer wird", sagte Gmoser. In den Monaten Juli und September dürfte sich das Wetter dem Klima entsprechend verhalten. Auch die Niederschläge zeigen nach derzeitigen Vorhersagen in allen drei Monaten ein normales Aufkommen. "Natürlich kann es auch starke Gewitter geben, aber das ist nur durch den Sommer bedingt", erklärte der Meteorologe.

Durchschnittlicher Juni
Das Wort "durchschnittlich" prägt nicht nur die Prognose, sondern bisher auch den Juni. Im Gegensatz dazu ein kleiner Rückblick auf das vergangene Jahr: 2007 waren der Juni, der Juli sowie der August wärmer als im Durchschnitt. Der September präsentierte sich dafür um einiges kälter und ungemütlicher. Ob es Hitzeperioden wie jene im vergangenen Juli geben werde, könne man langfristig nicht voraussehen, so Gmoser.

Gefeiert wird die Ankunft der warmen Jahreszeit in weiten Teilen Europas mit den traditionellen Sonnwendfeuern. Der 21. Juni ist der längste Tag des Jahres - er beginnt ein wenig früher und endet ein wenig später als jene davor und danach.

Wirklich heißes Wetter kommt erst
Vom Sonnenstand her liegt dieser Tag eigentlich in der Mitte des Sommers, in vielen Kulturen signalisiert die Sonnenwende aber erst den Sommerbeginn. Tatsächlich ist es so, dass in den nördlichen Breiten das wirklich heiße Wetter auch erst in den Wochen danach einsetzt. Diese Verzögerung wird durch die Isolierwirkung der Erdoberfläche verursacht, die auch dann noch die Kälte des Winters festhält, wenn die Wärme der Sonne schon zugenommen hat.

(apa/red)

20.6.2008 20:11