Ärzte beraten über ihr weiteres Vorgehen: Schritte gegen Gesundheitsreform überlegt
- Vollversammlung der Ärztekammer in Eisenstadt
- Weitere Ordinationsschließungen stehen im Raum

·Alle Details zur Gesundheitsreform
Die neu beschlossenen Maßnahmen im Überblick
·Sozialausschuss will Gesundheits-Hearing
Reform-Beschluss ist noch vor Sommer geplant
·Politiker-Reaktionen zu Gesundheitsreform
Selbstverwaltung der einzelnen Träger wichtig
Die österreichische Ärzteschaft berät noch diese Woche, ob und wie man weitere Protestschritte gegen die Gesundheitsreform setzt. In Eisenstadt tritt heute erstmals die reguläre Vollversammlung der Ärztekammer, auch "Ärzteparlament", zusammen "und bespricht die weiteren Schritte", hieß es.
Im Raum stehen weitere Ordinationsschließungen am 26. und 27. Juni. Auch am 7., 8. und 9. Juli, also rund um jene letzten Sitzungstage des Nationalrats vor der Sommerpause, an denen die Regierung das Gesundheitspaket beschließen will, könnten die Ärzte wieder streiken. Für den 7. Juli ist außerdem eine Großdemo in Wien in Aussicht genommen. Allerdings will man auch in Betracht ziehen, wie sich allfällige Verhandlungen auf politischer Ebene entwickeln. Da ist nun zuvorderst das Parlament am Zug, in dessen Sozialausschuss ein zweitägiges Hearing (24./25. Juni) beschlossen wurde. Dieses soll Betroffenen und Kritikern - also auch den Ärzten - die Möglichkeit zur Stellungnahme geben. An den zweieinhalb Tagen wird in nichtöffentlichen Sitzungen beraten. Parallel tagen die Kurien der niedergelassenen und der angestellten Ärzte, auch eine ganztägige Vollversammlung ist anberaumt.
(apa/red)
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