Pöchinger belastet Peter Westenthaler:
Gastingers Pressesprecher im U-Ausschuss
- Angebliche Interventionsversuche zu Gunsten Flöttls
- Suche nach "Wahlkampfmunition" in Causa BAWAG

Die Befragung von Christoph Pöchinger, Ex-Pressesprecher der ehemaligen Justizministerin Karin Gastinger, im Untersuchungsausschuss zur Innenministeriumsaffäre ist nach rund drei Stunden beendet worden. Es wurden auch Vorwürfe gegen BZÖ-Chef Westenthaler bezüglich dessen angeblicher Interventionsversuche bei Gastinger zu Gunsten des Investmentbankers Wolfgang Flöttl wieder aufgerollt.
Pöchinger berichtete erneut von einem Telefonat mit Westenthaler, in dem dieser ihn um besagte Intervention ersucht habe. Gastinger hatte im Banken-Ausschuss bereits ausgesagt, den Eindruck gehabt zu haben, der BZÖ-Chef habe im Gegenzug von Flöttl "Wahlkampfmunition" in der Causa BAWAG erhalten wollen. Westenthaler hat diese Darstellung schon wiederholt dementiert.
Der Grüne Abgeordnete Pilz zeigte sich bei Pöchingers Befragung im Ausschuss verwundert darüber, dass Westenthaler bereits vor Veröffentlichung der Anklageschrift davon gewusst habe, dass Flöttl auf der Liste der Angeklagten stehen sollte.
Am Nachmittag stand noch die Befragung von Staatsanwalt Reinhard Führlinger auf dem Programm.
(apa/red)
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