Harnik übt sich in Zuversicht für 2. Match:
"Wir können Polen auf jeden Fall schlagen"
- Flügelspieler betont Wichtigkeit einer guten Abwehr
- Polnische Weitschüsse stellen größte Gefahr dar

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So wie Österreichs Fußball-Teamchef Josef Hickersberger will auch Offensivspieler Martin Harnik im zweiten EM-Gruppen-Spiel der ÖFB-Auswahl nicht alles auf eine Karte setzen und betonte die Notwendigkeit einer gesicherten Abwehr. Eines ist freilich auch ihm klar: "Wir müssen gewinnen. Polen ist auf jeden Fall schlagbar."
So wie sein Chef Hickersberger verteidigte auch Harnik, der am Dienstag seinen 21. Geburtstag feierte, die gegen Kroatien gewählte Taktik: "Die war sehr gut, der Gegner hatte nur einen Torschuss", gab er sich überzeugt. Teamkollege und Mittelfeldspieler Jürgen Säumel stimmte dem zu: "Es kommt nicht nur auf das System an, sondern auch darauf, wie man ein Spiel anlegt."
Harnik betonte die Unabdingbarkeit einer "guten Defensive". "Eine stabile Abwehr ist das Wichtigste, wir müssen darauf achten, in keinen Konter zu laufen", erklärte die Offensivkraft vom rechten Flügel. Freilich sieht der Legionär von Werder Bremen es auch als unabdingbar an, "mehr Fußball zu spielen. In der zweiten Hälfte gegen Kroatien haben wir den Ball gut laufenlassen. Wir müssen aber unsere Laufwege verbessern. Bälle in den Strafraum hat es ja gegeben, sie haben aber keinen Abnehmer gefunden. Wir müssen im Mittelfeld auf jeden Fall besser nachrücken."
"Die Polen sind sehr zweikampfstark, die wollen ihre Chance auch wahrnehmen", meinte Harnik. "Sie verfügen über sehr gute Weitschuss-Schützen. Darauf müssen wir gut aufpassen, dass wir ihre Schüsse blocken." Immerhin sei man psychisch besser für die zweite Partie im Turnier gerüstet, physisch ohnehin top: "Die Nervosität haben wir alle abgelegt. Und unsere Physis haben wir stark verbessert, wir müssen nur noch Tore schießen."
(apa/red)
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