17.6.2008 21:50

Feste, Feiern und Schlägereien in Zürich:
Nach Gruppe-C-Spielen mehrere Verletzte

  • 23-Jähriger musste aus einem Fluss gerettet werden
  • Fan-Auseinandersetzungen nach Italien-Rumänien

Unterschiedlich verlief die Fan-Nacht beim zweiten Spieltag der EURO 2008 in der Schweiz. Während es in Zürich einige Schlägereien gab, lief in Bern ein rauschendes Fest der Holländer ab.

Nach dem Spiel Italien gegen Rumänien kam es in der Zürcher Innenstadt zu Schlägereien mit mehreren Verletzten. Diese Nacht sei bisher die ereignisreichste Nacht während der EURO 2008 gewesen, teilte die Polizei mit.

Am Limmatquai lag kurz vor Mitternacht ein Mann regungslos am Boden. Nach ersten Erkenntnissen war der 25-jährige Schweizer mit einem schweren Gegenstand niedergeschlagen worden. Er wurde ins Spital gebracht. Gegen 1.00 Uhr wurde ein 23-jähriger Schweizer von Unbekannten in den Fluss gestoßen, als er ein Foto des Großmünsters machen wollte. Er konnte von der Wasserschutzpolizei geborgen werden. Weil er sich am Kopf verletzt hatte, musste er ins Spital eingeliefert werden.

Schlägereien nach Italien-Rumänien
In der Fanzone am Bellevue verfolgten rund 35.000 Personen das Spiel Italien - Rumänien. Während des Spiels und am Abend blieb es unter den Fans weitgehend friedlich. Erst in der Nacht kam es zu mehreren Schlägereien mit Verletzten. Meist war Alkohol im Spiel. Die Polizei nahm mehrere Personen fest.

Mehrere zehntausend Menschen feierten in der Berner Innenstadt lautstark den Sieg der holländischen Mannschaft gegen Frankreich. Aus dem Stade de Suisse strömen nach Spielschluss weitere Fans in die Innenstadt. Feuerwerke wurden abgebrannt. Die Stimmung blieb aber friedlich. Sprechchöre und Schlachtenlieder waren überall zu hören.
(apa/red)

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17.6.2008 21:50
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