Finanzierungslücke bei US-Demokraten: Für Parteitag fehlen satte 15 Millionen Dollar
- Partei muss 40,6 Millionen Dollar rasch aufbringen
- Sorge: Denver will nicht auf Kosten sitzenbleiben

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Dem Parteitag der US-Demokraten im August droht eine Finanzierungslücke von 15 Millionen Dollar (9,78 Mio. Euro). Das Demokratische National-Komitee (DNC) hat den zuständigen Ausschuss aufgefordert, bis Montag 40,6 Millionen Dollar für die Finanzierung des Parteitags aufzubringen. Der Ausschuss hatte im vergangenen Monat erklärt, er verfüge nur über 25 Millionen Dollar.
Zunehmend besorgt ist der Wirtschaftsprüfer der Stadt Denver, in der die Demokraten vom 25. bis zum 28. August tagen wollen. Dennis Gallagher erklärte in einem Brief an Bürgermeister John Hickenlooper, er werde bereits von Bürgern auf der Straße angesprochen, die befürchteten, die Stadt müsse die Kosten für den Parteitag tragen.
Das Democratic National Convention Comittee (DNCC) hatte eine geplante Presseführung durch das Tagungszentrum überraschend verschoben. Aus Kreisen des DNCC verlautete, der Grund dafür seien finanzielle und logistische Probleme.
Auf dem Parteitag wollen die Delegierten ihr Parteiprogramm verabschieden und Barack Obama offiziell zu ihrem Präsidentschaftskandidaten küren.
(apa/red9
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