74 Tote durch schwere Unwetter: Tausende Häuser bei Überschwemmungen zerstört
- 19 Arbeiter wurden bei einem Bergrutsch getötet
- Schäden wurden auf hunderte Millionen Euro beziffert

Bei schweren Unwettern, Überschwemmungen und Erdrutschen in China sind mindestens 74 Menschen ums Leben gekommen. Bei Evakuierungen mussten rund eine halbe Million Menschen in Sicherheit gebracht werden. In neun Provinzen wurden nach schweren Regenfällen weite Gebiete überflutet, wobei 55 Menschen ums Leben kamen. Sieben galten als vermisst. Ferner wurden bei einem Bergrutsch an einem steilen Hang in Luliang in der Provinz Shanxi in Nordchina 19 Arbeiter getötet, als eine Fabrik von Erdmassen verschüttet wurde.
Bei den Überschwemmungen in Südchina wurden tausende Häuser zerstört. Einige hunderttausend Hektar Ernteflächen wurden überschwemmt. Die Schäden wurden auf einige Milliarden Yuan oder umgerechnet hunderte Millionen Euro beziffert. In der Stadt Lechang in der Südprovinz Guangdong wurden 100 000 Menschen vor dem Hochwasser in Sicherheit gebracht, weil der Wujiang-Fluss gefährlich angestiegen war. Nach ungewöhnlich heftigen Regenfällen in Yongzhou in der Provinz Hunan flüchteten 180 000 Menschen vor Überschwemmungen. Auch in der Nachbarprovinz Jiangxi gab es an zwölf Flüssen Hochwasseralarm, während die Fluten weiter stiegen.
(apa/red)
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