Dutzende Häuser durch Brände zerstört: Mindestens ein Mensch kam ums Leben
- Colorado sowie Staaten an der Ostküste betroffen
- Hohe Temperaturen & Wind erschweren Löschungen

Heftige Winde haben Wald- und Buschbrände im Norden Kaliforniens weiter angefacht und tausende Anrainer in die Flucht getrieben. Im Umkreis der Stadt Paradise wurden mindestens 66 Häuser zerstört und weitere 17 beschädigt. Mindestens ein Mensch kam infolge der Flammen ums Leben - eine ältere Frau, die bei ihrer Evakuierung einen Herzinfarkt erlitt. Fünf Feuerwehrleute wurden verletzt.
Zuletzt war der Brand im Raum von Paradise erst zu 35 Prozent unter Kontrolle, wie die Behörden einräumten. Fast 100 Quadratkilometer Wald- und Buschland waren zu diesem Zeitpunkt bereits vernichtet. Auch in der Region Monterey tobte ein Feuer, das insbesondere den Nationalpark Los Padres bedrohte. Im Umkreis von Santa Cruz konnten Hunderte Menschen nicht mehr zu ihren Ferienhäusern gelangen. Mindestens zehn Wohnhäuser wurden zerstört.
Wegen hoher Temperaturen und anhaltender Winde war vorerst kein Ende der Brände abzusehen. Auch im Südosten von Colorado kämpfte die Feuerwehr gegen ein Flammenmeer, das schon rund 170 Quadratkilometer Land erfasst hatte. Erst zehn Prozent davon waren unter Kontrolle. Von der Ostküste der USA wurden ebenfalls mehrere Brände gemeldet.
(apa/red)
Fall Heidrun Wastl13:58
Die irre BeichteTatverdächtiger Erich W. spricht von Unfall - "Ich habe sie vermutlich getroffen"
Anders Behring Breivik19:11
War er Einzeltäter?Norwegens Polizei ist sicher, dass der Attentäter die Anschläge allein ausgeführt hat
