Privates Treffen der beiden Konkurrenten: Sind Clinton und Obama wieder versöhnt?
- Hillary Clinton ist zur Vizepräsidentschaft nicht bereit
- Schulden von über 30 Millionen Dollar angehäuft

·Clinton unterstützt nun Ex-Rivalen Obama
"Die Demokratische Partei ist eine Familie"
·Aussprache der beiden Kontrahenten
Clinton und Obama halten privates Treffen ab
·Vizepräsidenten-Amt
ist doch nix für Clinton
Ihr Wahlkampfteam übermittelte Entscheidung
·GRAFIK: Ergebnisse der Demokraten-Wahl
Barack Obama wird Präsidentschaftskandidat
·Clintons langer Nominierungs-Kampf
Hillary im erbitterten Duell mit Barack Obama
·Nach Sieg nun bereit zum Duell mit McCain
Harter Kampf um das weiße Haus wird erwartet
US-Senatorin Hillary Clinton und der Vorwahlsieger der Demokraten, Barack Obama, haben sich überraschend privat getroffen. Beide hätte darüber gesprochen, wie die Demokratische Partei nun nach den Vorwahlen wieder geeint werden könne, so ein Obama-Sprecher. In Medien wird spekuliert, dass Obama Clinton als Kandidatin für das Amt des US-Vizepräsidenten auswählen könnte.
Bei der Besprechung seien nur die zwei Senatoren und wenige Wahlkampfhelfer anwesend gewesen, berichtete der US-Sender CNN. Der Ort des Treffens oder konkrete Inhalte der Gespräche wurden nicht genannt.
Vizepräsident weiterhin offen
Obama hatte gesagt, dass der Auswahlprozess für den Vizepräsidentschaftskandidaten Zeit in Anspruch nehmen werde. Clinton selbst bemüht sich nach Angaben ihres Wahlkampfteams aber nicht mehr um die Kandidatur für das Amt der Vizepräsidentin unter Obama. Die Wahl liege allein bei Senator Obama.
Offizielles Eingeständnis der Niederlage
Clinton hatte nach einem monatelangen Vorwahlkampf das Rennen um die demokratische Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten zugunsten Obamas aufgegeben. Die ehemalige First Lady will ihren Verzicht auf das Weiße Haus offiziell bekanntgeben und den Spitzenkandidaten Obama unterstützen.
Clinton hat bei ihrer gescheiterten Bewerbung um die Präsidentschaftskandidatur Schulden von mehr als 30 Millionen angehäuft. Darunter sind auch elf Millionen Dollar, die sie selbst ihrem Wahlkampfteam geliehen hat, wie Berater erklärten.
(apa/red)
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