Dienstag, 20. Mai 2008

Angelina Jolie - Der Baby-Talk

  • "Vielleicht kommen ja noch mehr Babys"

Rundum glücklich und umwerfend schön: Angelina verzaubert Cannes – im NEWS-Talk spricht sie über ihre ganz private Lieblingsrolle.

Ab und zu ein sanfter mediterraner Windhauch, tiefblaues Meer, Sonnenstrahlen wie Streicheleinheiten: Angelina Jolie, 32 – in Cannes blüht der mit Zwillingen hochschwangere Hollywood-Superstar auf. Mit ihrem Liebsten Brad Pitt, 44, bewohnt sie die Villa des Computermagnaten Paul Allen im feudalen Cap Ferrat, pendelt zwanglos zwischen Film-PR und Familienleben. Und spricht im NEWS-Talk offen über privates Glück, Kinder­erziehung und die Tigerin, die in ihr steckt – und verrät, dass ihre Zwillinge (Geburtstermin 19. August) in Europa zur Welt kommen werden.

NEWS: Gratulation zur Zwillingsschwangerschaft. Warum wollen Sie ihre Kinder in Frankreich statt in den USA zur Welt bringen?
Jolie: Ich habe das noch nicht definitiv entschieden, aber wir denken tatsächlich, dass Frankreich als Geburtsort geeignet wäre. Französisch ist die Zweitsprache bei uns zuhause – ich bin gerade dabei, meine eingerosteten Kennt­nis­se aufzufrischen. Aber mei­ne Kinder haben begonnen, Französisch zu sprechen, und so wäre es gerade in ihrem Alter gut für sie, auch möglichst lange hier zu sein.

NEWS: Könnten Sie sich auch noch einen anderen Geburtsort vorstellen?
Jolie: Nicht diesmal, aber wer weiß, vielleicht kommen ja noch mehr Babys.

NEWS: Zwei Babys im Bauch, dazu PR für zwei Filme hier in Cannes: Wie schwer ist es in Ihrem Zustand, weiterzuarbeiten?
Jolie: Also das hier ist ja keine übertrieben harte Arbeit. Ich sitze viel herum und quatsche viel. Wenn ich mich zu schwach gefühlt hätte, hätte ich nicht kommen müssen, das haben mir die Organi­satoren einhellig versichert. Aber ich habe mich fit genug gefühlt. Außerdem ist da ja noch Brad – derzeit kümmert er sich um unsere Kids, erst in letzter Minute wird er sich in den Anzug werfen, um mit mir über den Red Carpet zu gehen.

NEWS: Zwei Ihrer Buben haben asiatischen Background. Lernen sie daheim etwas über ihre Wurzeln?
Jolie: Natürlich, alle meine Kinder sind aus verschiedenen Erdteilen. Für meine Buben haben wir eigens Lehrer engagiert, die bei uns zuhause Kambodschanisch und Vietnamesisch unterrichten. Die Kids kennen ihre Flaggen, ihre Musik, und wissen schon eine ganze Menge über ihre Kultur. Wir versuchen, diese Form der Wissens­entwicklung dem Alter entsprechend noch weiter auszubauen und uns auch selbst einzubringen. Als mir die Sprechrolle in „Kung Fu Panda“ angeboten wurde, der ja in Asien spielt, war ich natürlich sehr erfreut. Ich wusste, wie viel es meinen Kindern bedeuten würde.

NEWS: Sie leihen einer Tigerin Ih­re Stimme: In China steht die­ses Tier für eine starke Frau, die den Ehemann unterm Pantoffel hält. Entspricht das auch privat Ihrem Typ?
Jolie: Nein, im Moment habe ich einen sehr gleichwertigen Partner. Wir beide sind sehr ausbalanciert, was das Krä­f­te­­­verhältnis betrifft. Dennoch glaube ich, dass jede Frau ­etwas von einer Tigerin hat – oder es zumindest gerne haben möchte...

Das ganze Interview finden Sie im aktuellen NEWS-Magazin

20.5.2008 19:00