Dienstag, 20. Mai 2008

Škoda Superb ab € 23.000,-


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Skoda am Genfer Autoasalon







Motorisierungen im Überblick: Die Motorenpalette des neuen Superb hält drei Benziner (125 PS, 160 PS, 260 PS) und drei Dieselmotoren (105 PS, 140 PS, 170 PS) bereit, die alle mit direkter Treibstoff-Einspritzung arbeiten.

Superb GreenLine:
1,9 TDI PD DPF, 77 kW/105 PS, 5,1 l / 100 km, 136 g/km CO2-Emission

Hohe Erwartungen verbinden sich mit dem Auftritt des neuen Škoda Superb. Nicht nur Potenzial und Erfolg seines Vorgängers rücken die Messlatte nach oben, auch die Traditionen verpflichten. Schließlich gab es bereits in den 30er und 40er Jahren prachtvolle Limousinen mit dem Namen Superb unter dem Škoda Markenzeichen. Schon damals stärkten sie den Ruf des tschechischen Traditionsunternehmens, zu den besten Automobil-Herstellern der Welt zu gehören. Die erste Superb Generation der Neuzeit stand 2001 für einen Neubeginn, für einen Wiedereintritt in ein Marktsegment, das während der langen Jahre planwirtschaftlicher Hemmnisse unbeachtet geblieben war.

Der erste Superb der Neuzeit war klar gegen Mittelklasse-Automobile wie den Renault Laguna, den Ford Mondeo oder auch den Hyundai Sonata positioniert. Allerdings zeigt die Zusammenstellung gewonnener Vergleichstests in der Fachpresse, dass der Superb bislang schon gegen weiter oben angesiedelte Wettbewerber bestehen konnte. Bravourös verwies er sie auf die Plätze und war unter anderem siegreich gegen Mercedes-Benz mit der E-Klasse, Peugeot mit dem 607, gegen den Alfa Romeo 166, den Renault Laguna und den Jaguar S-Type. Als „Tschechen-Exempel“ überschrieb Auto, Motor und Sport einen Test mit dem Škoda Superb V6 2.8 und spielte damit auf das schier unglaubliche Preis-Wert-Verhältnis der geräumigen Mittelklasse-Limousine an, dem keiner der Wettbewerber das Wasser reichen konnte. Rund 130.000 Kunden haben sich seit Ende 2001 für einen Škoda Superb entschieden.

Selbst im sehr anspruchsvollen Flottenmarkt konnte sich das Škoda Topmodell etablieren, dort, wo sonst meist nur Limousinen mit einem Stern, einem weißblauen Propeller-Symbol oder vier Ringen am Kühlergrill auf den Einkaufslisten stehen.

Das Erscheinungsbild des neuen Superb ist formvollendet. Die konsequente Umsetzung der neuen Formensprache von Škoda Auto spiegelt sich in dem stark dreidimensional ausgeprägten Kühlergrill wieder. Seine fein modellierte Chromspange verleiht ihm optische Tiefe und Wertigkeit. Die Lichtkante der Motorhaube schneidet die Scheinwerferform an und verstärkt die horizontale Architektur der Linienführung, sie lässt den neuen Superb solide und selbstbewusst auf der Straße stehen. Die deutlich herausgearbeiteten und betonten vorderen Kotflügel unterstreichen dies. Sie geben dem neuen Superb ein markantes Gesicht, das ihn als typisches Mitglied der Škoda Familie ausweist.

Auffällig ist die gestreckte Dachlinie. Während der Vorgänger noch ein ausgeprägtes, gerundetes Kuppeldach hatte, zieht sich das Dach des neuen Superb weit nach hinten und mündet mit dynamischem Schwung in die
C-Säulen. Das weist schon von außen auf die hervorragenden Raumverhältnisse für die Passagiere und besonders auf das unübertroffene Platzangebot für Mitreisende im Fond hin. Die Chromumrandung der seitlichen Fensterfläche bei den Ausstattungsversionen Ambition und Elegance mündet in einem dreidimensional ausgeformten Element an der C-Säule und unterstreicht auch mit diesem Detail die hohe Wertigkeit des neuen Superb, die üblicherweise nur in höheren Klassen zu finden ist.

Am Heck ist der Kennzeichenträger erstmals nicht in der Kofferraumklappe platziert sondern er findet sich unten im Stoßfänger. Das schafft Platz für das große Škoda Logo, das selbstbewusst mitten auf dem senkrechten Ende des Kofferraumdeckels prangt. Darunter ziert die Modellbezeichnung den schönen Rücken des Superb. Die zweiteiligen Rückleuchten, deren eine Hälfte in den Kotflügeln, die andere in der Heckklappe integriert ist, bleiben den definierten Grundlagen des Škoda Designs treu. Tagsüber gefallen sie mit einer geradlinigen und edlen Form, bei Dunkelheit leuchten sie im typischen Nachtdesign der jüngsten Fahrzeug-Generationen von Škoda und bilden eine c-förmige Lichtquelle. Der neue Superb steht auf bis zu 18 Zoll großen Rädern, was die ebenso solide wie sportlich-elegante Ausstrahlung der Karosserie wirkungsvoll unterstreicht.

Wertig bis ins kleinste Detail: Der Innenraum
Mit seinem deutlich gewachsenem Platzangebot bei nahezu identischer Fahrzeuglänge übertrifft der neue Superb dank der nun vorne quer eingebauten Motoren die ohnehin schon großzügigen Innenraum-Dimensionen seines Vorgängers in nahezu allen Disziplinen. Das beginnt im Fußraum vorne, der durch die Verlagerung des Getriebes an Raum gewonnen hat. Der Mitteltunnel konnte wesentlich schlanker gestaltet werden. Und im Fond ist die Kniefreiheit um 19 Millimeter gewachsen, was zu einem einzigartigen Reisekomfort führt. 4.838 Millimeter beträgt die Länge des neuen Škoda Superb, in der Breite misst er 1.817 Millimeter und seine Höhe liegt bei 1.462 Millimeter.

Der Innenraum erfüllt mit einem fein abgestimmten Materialmix und hervorragender Verarbeitung die Wünsche der anspruchsvollsten Kunden. Die Armaturentafel mit ihrer wellenförmigen Ausprägung gruppiert die Bedienungs¬elemente sinnvoll in einzelne Funktionseinheiten. Alle Primärfunktionen sind rund um das Lenkrad konzentriert, schneller Zugriff ist dank der logischen Anordnung garantiert. Fehlbedienung ist aufgrund der eindeutigen Kennzeichnung so gut wie ausgeschlossen. Das Lenkrad bietet bei bestimmten Ausstattungen Multifunktionstasten zur Bedienung der Audio-Anlage, MFA (Multifunktionsanzeige) und des Telefons. Eine Chrom-Intarsie im Zentrum des neu gestalteten, lederbezogenen Volants zitiert die ausgeprägte V-Form der Frontpartie.

Diesem formalen Leitfaden folgt das Design der Mittelkonsole. Hier haben das neue Navigationssystem Columbus mit fortschrittlicher, bedienungsfreundlicher Touch-Screen-Technik und 30 GB Festplattenspeicher für schnellen Datenzugriff sowie die Bedienungseinheit für die Zweizonen-Klimaautomatik ihren Platz. Daneben wartet das große Handschuhfach auf Beladung. Weitere Stau¬möglichkeit bietet ein Klappfach links neben dem Lenkrad, formschöne Türtaschen, Ablagen und Getränkehalter auf dem Mitteltunnel sowie die Einstecktaschen an den Rückseiten der Vordersitzlehnen.

Eine Neuerung ist beim Einschalten der Zündung auf den beiden, in tiefen Zylindern liegenden Rundinstrumenten zu entdecken. Zur Funktionsprüfung wandern die Zeiger von Tacho und Drehzahlmesser aus ihrer senkrecht nach unten zeigenden Ruheposition bis zum Ende der klar strukturierten, weißen Skalen, bevor sie nach erfolgreicher Kontrolle ihrer Betriebsbereitschaft wieder in den Ruhezustand auf den Wert Null zurückkehren.

Drei griffsympathisch unterschäumte Armaturentafel-Bezüge in drei verschiedenen Farben und drei unterschiedliche Ausführungen der geschwungenen Dekorleisten stehen zur Wahl. Diese sorgen je nach Zusammenstellung für ein ausgeprägt elegantes, ein maßvoll sportliches oder angenehm zeitloses Ambiente.

Sicher unterwegs: Das Fahrwerk des neuen Superb
In seinen Grundzügen basiert die Bodengruppe des neuen Superb auf Modulen der Modelle des Volkswagen Konzerns. Für eine eigene Charakterisierung des Fahrverhaltens wurden jedoch umfangreiche Neuentwicklungen und angepasste Abstimmungen von Škoda entwickelt. Die angetriebene McPherson-Vorderachse mit Dreiecksquerlenkern beim Škoda Superb ist im Aluminium-Achskörper gelagert um eine verbesserte Kinematik bei gleichzeitiger Reduzierung des Achsgewichts zu erzielen.

Die Hinterachse ist mit speziellen Silentblocks, einer Kombination aus Metall und Gummi, an der Karosserie befestigt. Dies steigert den Fahrkomfort und senkt die Abrollgeräusche. Ohnehin zählt der neue Superb aufgrund umfangreicher akustischer Maßnahmen zu den leisesten Vertretern seiner Klasse. Die Dicke der Seitenscheiben vorne wurde auf 4,85 Millimeter erhöht, Dämmungs- und Dampfungspakete verringern Schwingungen und damit Geräuschentwicklung, neue Dichtungsmaterialien senken die Windgeräusche.

Bei der Abstimmung des Fahrwerks haben die Entwickler bei Škoda Auto besonderen Wert auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Agilität und Komfort gelegt. Unebene Straßenbeläge meistert die Federung exzellent, Karosserie¬neigungen in Kurven werden dank sorgsamster Konfiguration der Fahrwerks¬komponenten weitgehend unterdrückt. Für mehr Fahrdynamik sorgt die neue elektromechanische Lenkung. Ihr Ansprechverhalten wurde optimiert, das Einlenkverhalten und die Spurtreue vermitteln bestes Gefühl für die Fahrbahn¬beschaffenheit und Traktionsbedingungen.

Der Radstand hat eine völlig neue Abstimmung von ABS und ESP. Entwicklungs¬ziel war, dem neuen Superb sicher zu beherrschende und komfortorientierte Eigenschaften zu verleihen, ohne dass dabei der Fahrspaß beeinträchtigt würde. „Und dieses Ziel haben wir auf der ganzen Linie erreicht“, sagt Dr. Eckhard Scholz, Vorstand für die technische Entwicklung bei Škoda Auto. Sorgsame Anpassungen oder Neukonstruktion der einzelnen Fahrwerkskomponenten geben dem neuen Superb ebenso muntere wie ausgewogen sichere Eigenschaften bis in den Grenzbereich hinein.

Auf einen Blick: Die Highlights des neuen Škoda Superb

•Twindoor – einzigartiges patentiertes System der multifunktionalen Heckklappenöffnung
•AFS – Adaptives Frontleuchtensystem als Premiere im Volkswagen Konzern
•Bis zu neun Airbags einschließlich Seitenairbags im Fond und Fahrer-Knieairbag
•Außergewöhnlich großzügiges Raumangebot für Passagiere vorne und besonders im Fond
•Überdurchschnittlich großer Gepäckraum mit 565 bis 1.670 Liter Volumen
•Alle Motorvarianten mit Direkteinspritzung für geringeren Verbrauch und niedrige Abgasemissionen
•Ausschließlich DSG-Getriebe mit sechs Stufen als Automatik (1,8 TSI mit 7 Stufen DSG)
•Schaltwippen bei der Ausstattung mit Multifunktionslenkrad
•Umfangreiche Serienausstattung für alle Versionen mit ASR, vier Airbags, Klimaanlage, Multifunktionsanzeige (Bordcomputer), elektrische Fensterheber vorne und hinten, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, elektrisch einstellbare und beheizbare Außenspiegel
•Parklenkassistent als Option
•Navigationssystem mit 30 GB-Festplattenspeicher und Touchscreen-Technik
•Permanenter Allradantrieb mit Haldex-Kupplung der vierten Generation (kombiniert mit dem 3,6 FSI V6)

Quelle: Porsche Austria Gesellschaft m.b.H. & Co OG

20.5.2008 19:17