Co-Trainer Andreas Herzog ist überzeugt:
"Kuba wird ein echter Gradmesser werden"
- Stürmer haben den Torabschluss intensiv trainiert
- Aufschlüsse über endgültigen Kader werden erwartet

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Das inoffizielle Testspiel, das Österreichs Fußball-Nationalmannschaft unter Ausschluss auch der medialen Öffentlichkeit in Lindabrunn gegen Kuba absolviert, könnte Teamchef Josef Hickersberger bereits erste Aufschlüsse für die Kaderplanung liefern. Co-Trainer Andreas Herzog sprach bereits wenige Stunden vor dem Spiel von einem "richtigen Gradmesser", gerade auf jenen Positionen, auf denen man mehr als doppelt besetzt sei.
Vor allem jene Spieler, die im Frühjahr nur wenig gespielt haben, sollten gegen die Kubaner zum Zug kommen. "Es ist zwar noch alles offen", erklärte Herzog, "aber es wird vielleicht Situationen geben, in denen sich einer besser empfehlen kann als der andere." Besonderes Lob erhielten die Spieler aus der österreichischen Bundesliga, die "vom ersten bis zum letzten Tag marschiert sind und in den letzten Tagen vielleicht auch einen kleinen körperlichen Einbruch gehabt haben".
Kuba selbst war auch für die ÖFB-Verantwortlichen vor dem Duell ein unbeschriebenes Blatt. "Das ist gut", befand Herzog. "Da müssen sich die Spieler auch auf unbekannte Situationen einstellen." Wechsel wurden nur in den Pausen des in Drittel geteilten Matchs vorgenommen. "Welche Paarungen im Sturm spielen, wurde bereits festgelegt", betonte Herzog.
Vastic im Training geschont
Im Training davor wurde Ivica Vastic ebenso geschont wie Ümit Korkmaz, der einen Schlag bekommen hatte, Christoph Leitgeb (Oberschenkel), sowie die angeschlagenen Markus Weissenberger und Vierer-Tormann Christian Gratzei. Passen musste auch Andreas Ibertsberger, der leicht erkrankt war, schon bald aber wieder fit sein dürfte.
"Wir haben heute den Torabschluss in den Mittelpunkt gestellt", umriss Co-Trainer Andreas Herzog das Übungsprogramm, in dem das Stürmersextett in verschiedenen Varianten einzunetzen versuchte. Genau in diesem Punkt sei das Trainerteam unzufrieden gewesen, "jetzt hat es aber schon viel besser ausgeschaut", erklärte der ÖFB-Rekordinternationale. "Es ist klar, dass man schon etwas schwere Beine hat, aber man muss trotzdem verlangen, dass man sich da voll konzentriert." (apa/red)
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