Stranzls Essen wird unter Lupe genommen:
Kein Dopingrisiko durch Nahrungsergänzung
- Präparate aus Moskau in Seibersdorf untersucht
- Reine Vorsichtsmaßnahme: Doping ausschließen

Jene Nahrungsergänzungsmittel, die Martin Stranzl von seinem Club Spartak Moskau mit ins Camp des österreichischen Fußball-Nationalteams gebracht hat, werden im Doping-Kontroll-Labor in Seibersdorf genauer unter die Lupe genommen. Damit gehe man auf Nummer sicher und strikt nach den ÖFB-internen Vorgaben vor, betonte Teamarzt Ernst Schopp. "Alle unsere Nahrungsergänzungsmittel werden in Seibersdorf untersucht, auch die, die ich mitgebracht habe", sagte der Mediziner und ergänzte: "Wir haben Stranzl nicht vor Doping bewahrt, sondern nur unsere Linie durchgezogen."
Schopp steht Nahrungsergänzungsmitteln prinzipiell skeptisch gegenüber. "Es gibt weltweit keine einzige Studie, die beweist, dass sie in irgendeiner Sportart hilfreich sind." Die Verwendung von Zusatzstoffen sei eher eine Glaubensfrage. "Und es gibt keinen Grund, diesen Glauben zu zerstören, aber wir wollen diesen Glauben in Seibersdorf prüfen lassen."
(apa/red)
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