19.5.2008 16:18

Konkurrenzkampf um Tor für Macho normal:
In Athen und im Nationalteam zählt Leistung

  • Helge Payer und Alex Manninger sind Konkurrenten
  • Macho: "Jeder muss mehr tun als die anderen"

Mit Torhüter Jürgen Macho ist ein Hauptprotagonist des Dreikampfs um Österreichs Nummer eins zur heimischen Fußball-Nationalmannschaft gestoßen. Der 30-Jährige, der mit seinem Club AEK Athen die griechische Meisterschaft bereits beendete, sah dem Konkurrenzkampf gegen Helge Payer und Alexander Manninger aber mit Gelassenheit entgegen.

"Das ist ja nicht nur im Tor so, auf allen Plätzen in der Mannschaft wird gekämpft", erklärte Macho, der es "natürlich am liebsten", gehabt hätte, wenn man ihn "schon vor einem Jahr" zur Nummer eins erklärt hätte. "Das ist freilich nicht realistisch. Es ist so wie in den vergangenen eineinhalb Jahren. Wir haben die Rotation, jeder hat seine Chancen, und jeder muss auf sich schauen. Es zählt die Leistung im Verein und im Training. Und jeder muss mehr tun als die anderen, sich aufdrängen."

Unerfreuliche Situation bei AEK
Müde von den Strapazen der griechischen Meisterschaft, die ohne Winterpause gespielt wurde, sei er nicht. "Damit müssen wir ungehen. Wir hatten wenig Zeit zur Regeneration, sind aber auch im Rhythmus geblieben", meinte Macho, der aller Voraussicht nach auch im kommenden Jahr wieder in Athen spielen wird. "Ich habe noch ein Jahr einen Vertrag, wir haben einen neuen Trainer. Der letzte Stand ist, dass ich bleiben werde."

Auch wenn die abgelaufenen Saison, in der der Wiener nie zur unumstrittenen Nummer eins avancierte, nicht ganz nach Wunsch verlief. "Ich bin natürlich enttäuscht, dass es mit dem Meistertitel nicht geklappt hat. Wir haben auch den Champions-League-Platz verloren. Ab heute gilt die ganze Konzentration aber dem Nationalteam. Dem ist alles untergeordnet. Es geht darum, schnell reinzufinden." (apa/red)

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19.5.2008 16:18
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