Neue Regelungen für 'Kartenspiele' bei EM:
"Gelbe" erst nach Viertelfinale gestrichen
- Alle Akteure starten unbelastet in die Halbfinalpartien
- Freundschaftsspiele gelten nicht für Länder-Ranking

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Das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hat auf seiner Sitzung in Moskau beschlossen, dass beim EM-Turnier in Österreich und der Schweiz die Gelben Karten erst nach dem Viertelfinale und nicht wie bisher praktiziert schon nach der Gruppen-Phase gestrichen werden. Somit gehen alle Akteure unbelastet in die Halbfinal-Partien.
Nach zwei Gelben Karten müssen Akteure eine EM-Partie aussetzen. Spieler, die im EM-Halbfinale eine Gelb-Rote Karte sehen, sind für das Finale aber in jedem Fall gesperrt, betonte UEFA-Präsident Michel Platini.
Außerdem beschloss die UEFA-Exekutive ein neues Berechnungssystem für das Nationen-Ranking. Künftig werden hierfür nur noch Länderspiele aus EM- und WM-Qualifikation sowie Turnier-Partien herangezogen. Freundschaftsspiele haben keinen Einfluss mehr. Die Liste wird als Kriterium bei der Topfeinteilung für Auslosungen der EM-Qualifikation und EM-Endrunde herangezogen.
(apa/red)
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