Ehrerbietungen von Russland und China: Medwedew betont Bedeutung des Nachbarn
- Atomgeschäft von 635 Millionen Euro abgeschlossen
- Kein Treffen mit Ministerpräsidenten Wen Jiabao

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Der neue russische Präsident Dmitri Medwedew hat in Peking die Bedeutung der Beziehungen zwischen China und Russland hervorgehoben. Zum Abschluss des zweitägigen Antrittsbesuchs nannte er im Gespräch mit Mitgliedern der chinesischen Führung das Verhältnis der beiden Nachbarländer einen "Schlüsselfaktor in der internationalen Entwicklung". Es gebe "gemeinsame nationale Interessen", sagte der Präsident außerdem in einer Rede vor der renommierten Peking Universität.
An seinem zweiten Tag in Peking traf der Präsident mit Mitgliedern der chinesischen Führung zusammen. Der Vorsitzende der Pekinger Konsultativkonferenz Jia Qinglin sagte, der Besuch Medwedews schlage "eine neue Seite" in der Geschichte der bilateralen Beziehungen auf. Bei seinem Besuch hatten Russland und China Atomgeschäfte über eine Milliarde Dollar (635 Mio. Euro) abgeschlossen.
Ein geplantes Treffen mit Ministerpräsident Wen Jiabao war abgesagt worden, weil dieser die Erdbebenregion im Südwesten Chinas besuchte. Zum Gedenken an die inzwischen mehr als 60.000 Opfer legte der russische Präsident einen Kranz auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking ab.
(apa/red)
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